Man Ray und L. Fritz Gruber – Jahre einer Freundschaft 1956 bis 1976

16. Mai – 31. August 2008
Raum 1-3, Köln, Mediapark

 Mit dieser Ausstellung wird erstmals ein wichtiger Teil der Privatkollektion des bekannten Kölner Sammlerpaares Renate und L. Fritz Gruber präsentiert, der dem Künstler Man Ray gewidmet ist. Das vielgestaltige Konvolut beinhaltet neben Photographien, bildnerischen Werken und Objekten des Künstlers umfangreiche Korrespondenz sowie zahlreiche Monographien, Ausstellungskataloge und Rezensionen aus der internationalen Presse. In diesem Bestand bildet sich das persönliche Engagement des Photoexperten L. Fritz Gruber für das Werk des Künstlers Man Ray ebenso ab wie es für die Kunstgeschichte wichtige Informationen über die letzten Schaffensjahre des Künstlers enthält.

Die Ausstellung wird mit wertvollen photographischen Leihgaben aus mehreren Museen und weiteren Privatsammlungen ergänzt. Aus dem Bestand der Sammlung Gruber/Museum Ludwig Köln, welches die Photokollektion Gruber seit 1977 beherbergt, werden rund 20 von Man Rays Künstlerportraits gezeigt, beispielsweise Highlights wie Bildnisse von Pablo Picasso, Jean Cocteau oder Max Ernst.

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jetzt kommentieren? 01. Mai 2008

Karin Székessy - Photography

Retrospektive im Rahmen der Photo Triennale Hamburg
17. Apr. 2008 - 31. Aug. 2008

 Mit ca. 250 Arbeiten aus den Genres Reportage, Orte und Menschen, Künstlerporträts, Kinder, Hunde, Stillleben, Blumen und Früchte, Landschaften und Akte gibt Karin Székessy einen Einblick in ihr fotografisches Schaffen aus fünf Jahrzehnten.

Das Spektrum der gezeigten Fotografien umfasst eigenhändig in der Dunkelkammer abgezogene Vintageprints genauso wie seit dem Jahr 2000 gefertigte Ausdrucke digitaler Bilder. Bestimmend für ihr Werk ist der eine präzise Augenblick des Sehens in der ihr eigenen Wahrnehmung. Ihre Aufnahmen - ob die berühmten Mädchenbilder der 1970er Jahre oder jüngere Blumen- und Landschaftsmotive - sind von höchster Ästhetik, Schönheit und Sinnlichkeit, entbehren aber häufig auch nicht einer gewissen Komik und Heiterkeit.

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2 Fotowettbewerbe

 
Europäischer Naturfotograf des Jahres 2008
und Fritz-Pölking-Preis

bis 26.06.2008

und

Gesellschafter ART.AWARD 08
03. März bis 28. Juni

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Sabine Wild ›Aufriss‹

Galerie en passant
Berlin; bis 26.04.2008


Die Fotografien "Aufriss" von Sabine Wild demaskieren das Bild der Stadt New York, indem sie den Blick auf die bauliche Grundstruktur und die Geschwindigkeit innerhalb und außerhalb ihrer Fassaden freilegen. Die skelettartig aufgefächerten Gebäude werden durch unscharfe vertikale und horizontale Farbläufe dynamisiert und so ihrer Tektonik enthoben. Menschenleere Straßen verwandeln sich in transparente, luzide Farbräume.

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Thomas Lüttge ›Time does not exist‹

Fotogalerie Karin Schneider-Henn
Wasserburg, bis 12.05.2008

 Die Fotografien von Thomas Lüttge haben im weitesten Sinn mit Begriffen wie Zeit und Raum zu tun: Zeit, wie sie weder messbar noch greifbar auf sehr unterschiedliche Weise individuell erlebbar ist. Auch der Raum scheint in seinen Fotografien nicht den Gesetzen der klassischen Zentralperspektive zu unterliegen. Seine Darstellung ist eher vergleichbar mit den über- und ineinander gestalteten Elementen in der chinesischen oder japanischen Malerei.

Die Fotografien Lüttges besitzen in ihrer gesteigerten Wahrnehmung eine gewisse Magie, wie sie aus den Bildern der Anfangszeit der Fotografie sprach. Damals führten die langen Belichtungszeiten und die als überrealistisch empfundene Darstellung zu Bildern, die sich der gewohnten Sicht der Realität entzogen. Bei Thomas Lüttge ist es die Konzentration auf den Moment der Aufnahme, in dem die Dinge im Bildgefüge ihren ’surrealen’ Platz finden. In diesem Augenblick verbindet sich das intensive Erleben der äußeren Welt mit jener, die seinen inneren Bildern entspricht.

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Judith Joy Ross: Living With War, Portraits 1983 – 2007

Josef Albers Museum Quadrat Bottrop
bis 1. Juni 2008 

 Die Fotografin Judith Joy Ross ist wütend und das ist gut so - findet sie. "Wut ist gut, wenn man weiß, wie man sie entladen kann. Ich fotografiere", sagt die US-Amerikanerin. Im Josef Albers Museum Quadrat sind nun ein Teil ihrer Portraits unter dem Titel "Living With War. Portraits 1983 bis 2007" zu sehen.
Die Wut von Judith Joy Ross richtet sich gegen den Krieg im Irak und alle, die ihn unterstützen. Ihre Wut über die Ungerechtigkeit ist so stark, dass sie ihren Vorsatz, sich niemals für Propaganda instrumentalisieren zu lassen, gebrochen hat. Ihre Bilder zeigen Menschen, die gegen den Krieg demonstrieren. Für ein Ende des Krieges will sich die Künstlerin einsetzen.

Die Ausstellung im Josef Albers Museum fasst nun erstmals drei Gruppen von Portraits amerikanischer Menschen zusammen, die auf unterschiedliche Weise zu den Kriegseinsätzen der USA in den letzten dreißig Jahren in Beziehung stehen. Judith Joy Ross zählt zu den wichtigen amerikanischen Fotografen in der Tradition des ‚dokumentarischen Stils’, deren Arbeit in Europa gleichwohl noch zu entdecken ist. (weiterlesen…)

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Bettina Rheims . Can You Find Happiness?

Berlin, 08.03. bis 11.05.08

 Glatte Oberfläche, pure Attitüde, eingefrorene Posen, erstarrte Gesten – Bettina Rheims perfekt inszenierte Fotografien spielen mit dem Klischee der Verführung und der Illusion des Glamours. Offensiv stellt sie Intimität zur Schau. Nackte Frauen als Lustobjekt mit erigierten Brustwarzen, rasiertem Schamhaar, in obszönen Stellungen. Die Aufnahmen sind gewagt, jedoch nicht lüstern oder vulgär. Ohne Sentimentalität, ohne Nostalgie, jenseits gängiger Schönheitsideale. Aber mit einem besonderen weiblichen Blick, der nie voyeuristisch bloßstellt, sondern in einer unterkühlten Oberflächkeit den Respekt vor den porträtierten Frauen behält.

Erstmals in Berlin präsentiert C/O Berlin 95 Bilder von Bettina Rheims aus insgesamt acht Serien – unter anderem aus „Chambre Close” und „Shanghai”.  In dieser Ausstellung, die das Verhältnis zwischen künstlerischem und angewandtem, kommerziellen Werk der französischen Fotografin thematisiert, werden drei Serien weltweit zum ersten Mal gezeigt. Zur Ausstellung erscheint bei Schirmer/Mosel ein Katalog mit einem Essay des renommierten französischen Kunstkritikers Prof. Dr. Philippe Dagen.

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4. Phototriennale Hamburg

11.04.-20.04.2008 Hamburg

 10 Festivaltage für die Fotografie: Vorträge, Filme, Projektionen und Begegnungen. Begleitend finden in allen großen Museen und zahlreichen Hamburger Galerien Fotoausstellungen statt, die auch über den Festivalzeitraum hinaus zu sehen sein werden. Neben den Arbeiten etablierter Künstler wird auch neuen Talenten ein Forum geboten.

Zahlreiche Fotoausstellungen in Museen, Galerien und sonstigen Veranstaltungsorten, Round Table Gespräche sowie Galerientouren und Empfänge werden die 4. Triennale der Photographie zum kulturellen Ereignis des Jahres 2008 in Hamburg machen.

Zum Auftakt eröffnet das Haus der Photographie die Retrospektive zum Werk von F. C. Gundlach, einem der bedeutendsten deutschen Modefotografen der Nachkriegszeit. Die Ausstellung „Das fotografische Werk“ zeigt Modefotografie aus vier Jahrzehnten, in denen F.C. Gundlach Mode in Szene gesetzt hat und damit selbst ein Stück Modegeschichte geschrieben – die Geschichte der Kleidung, aber auch der Posen und Gesten, Requisiten und Locations, der Schönheitsideale in ihrem Wandel.

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Outdoor Lions - Plakatkampagnen aus Cannes

Hamburg
25. Januar bis zum 13. April 2008

Das jährliche Cannes Lions – International Advertising Festival im französischen Cannes ist eine der weltweit bekanntesten Veranstaltungen der Werbebranche. Der Stellenwert der dort verliehenen "Löwen" in Gold, Silber und Bronze entspricht dem des Oscars in der Filmbranche oder der Olympischen Spiele im Sport.

 Das Festival wurde 1954 von europäischen Kinowerbern – inspiriert von den Internationalen Filmfestspielen in Cannes und Venedig – als International Advertising Film Festival gegründet und fand bis 1984 im jährlichen Wechsel zwischen Cannes und Venedig statt. Als sich das Festival 1992 auch dem Printbereich (Presse & Outdoor, d. h. Anzeigen und Plakate) öffnete, wurde der Zusatz "Film" aus dem Namen gestrichen. Seitdem kamen laufend neue Kategorien hinzu, u. a. die Young Creatives (1994) für unter 30-Jährige, die Cyber Lions (1998) für Online-Marketing und die Media Lions (1999) für die Auszeichnung von Medienstrategien.

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fragment.romantik

Ausstellung Bielefelder Fotografie-Studierender im Forum für Fotografie, Köln
2. März - 11. April 2008

 Vor rund 200 Jahren forderte der Dichter Novalis: „Die Welt muß romantisiert werden.“ Er meinte damit ein „Hinaufstimmen“ kraft der eigenen Phantasie, um die Zumutungen seiner Gegenwart aushalten zu können. Seither hat „das Romantische“ meist in schlechten oder unsicheren Zeiten Konjunktur – und zwar bis heute, was u.a. im vergangenen Jahr Rüdiger Safranski mit seiner Studie zur Romantik als einer „deutschen Affäre“ nachwies.

Am Fachbereich „Gestaltung“ der FH Bielefeld beschäftigten sich Absolventen der Studienrichtung „Fotografie“ mit theoretischen Positionen der historischen Romantik und der Aktualität des Romantischen. Ausgewählte bildnerische Ergebnisse des Seminars sind ab dem 1. März unter dem Titel „fragment.romantik“ im Forum für Fotografie, Köln zu sehen.

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