Kino für Fotografen: Fingerfilme
21.März 2006
Mit Gründung ihres Verlags „Fingerfilm“ hat sich Sabine Klar zur Aufgabe gemacht, Daumenkinos wieder in der Gesellschaft zu etablieren und ein Stück Analogie in den digitalen Alltag zu holen. Neben hauseigenen Kleinserien, die sie bereits deutschlandweit vertreibt, produziert sie auch Fingerfilme für Privatkunden oder Firmen.
Besonders großen Wert legt sie darauf, dass alle Komponenten wie äußere Form und Gestaltung, Bildgröße, Papierart und Papierstärke auf das Motiv abgestimmt werden, um ein möglichst großes Sinneserlebnis zu erzeugen. Hierbei spielt nicht nur die Visualität eine Rolle, sondern ebenso die Haptik und der Klang. So ist es fast schon selbsverständlich, dass Sabine Klar zu den Daumenkinos auch gleich die passende, meist speziell für das Daumenkino angefertigte Verpackung mitliefert. Seit neuestem gibt es sogar ein Schlüsselanhängertäschchen in unterschiedlichen Designs für die kleinste Größe. So ist der Fingerfilm immer dabei.
Was Fotografen für ihren eigenen Fingerfilm liefern müssen: mindestens 10 Fotos einer Serie (optimal sind 40 bis 60 Stück) in digitaler Form. Gegen einen Aufpreis von 15 Euro pro halber Stunde ist auch ein Shooting im hauseigenen Studio möglich. Der Film ist je nach Aufwand innerhalb von drei bis sieben Werktagen fertiggestellt. Die Preise pro Stück liegen ab einer Auflage von 500 Stück zwischen 1,13 und 3,41 Euro.
Weitere Infos unter http://www.fingerfilme.de
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