Monatsarchiv für August, 2006
[mygal=Grenzen]Sieben Kölner Fotografen haben Grenzen erforscht – ihre eigenen ebenso wie gesellschaftliche. Vom 28. September bis zum 3. Oktober ist ihre Ausstellung „Grenzen unserer Bilder - Grenzen unserer Welt“ im Kulturbunker Mülheim zu sehen.
Grenzen gibt es in der Politik und in der Wirtschaft, in der Mathematik und in der gesellschaftlichen Zugehörigkeit. Vor allem aber in der Wahrnehmung eines jeden Einzelnen – schließlich sieht man bekanntlich nur das, was man ohnehin schon weiß.
Die Fotografengruppe, hervorgegangen aus der Fotoschule-Koeln, hat sich auf die Suche nach eben diesen Grenzen gemacht. Heraus gekommen ist dabei genauso die klassische Schwarz-Weiß-Reportage wie die experimentelle Collage, verfremdete Stills genauso wie moderne Diptychen von Gangolf Bartz, Edith Buchhalter, Uwe Müller, Ingrid Schreiber, Frank Steinbach, Nicole Wustrack und Damian Zimmermann."
Die Ausstellung findet im Rahmen der 18. Internationalen Photoszene Köln parallel zur Photokina statt. Vernissage: Mittwoch, 27. September, 20 Uhr, im Kulturbunker Mülheim, Berliner Straße 20.
Weitere Infos und Öffnungszeiten unter http://www.grenzen-unserer-bilder.de
31. August 2006
Vom 2. September bis 14. Oktober zeigt die Kölner Galerie Heinz Bossert Arbeiten der französischen Fotografin Liza Nguyen. Ihr fotografisches Werk dreht sich um die Themen Repräsentation, Erinnerung und Ästhetik. Dabei beschäftigt sie sich mit den Fragen: Wie kann Vergangenes angemessen dargestellt werden? Wie kann die Erinnerung in die Gegenwart integriert werden? Wie können Ästhetik und Ethik einander nahe gebracht werden?
Die Galerie Heinz Bossert initiiert die Austellung im Rahmen der Internationalen Photoszene Köln und stellt nach Ira Vinokurova zum zweiten Mal eine fotografische Position aus der ehemaligen Klasse von Thomas Ruff an der Kunstakademie in Düsseldorf vor.
Parallel zur Ausstellung von Liza Nguyens „Places“ wird vom 9. September bis 7. Oktober ihr Buch-Projekt „ Mon Père / My Father“ im Französischen Institut Düsseldorf gezeigt. Das Buch hat in Frankreich schon mehrere Preise wie „La Bourse du Talent“ erhalten und ist nun beim Kölner Verlag Schaden.com erschienen. Neben der englischen Variante auf 60 Farbseiten (ISBN 3-932187-55-5) für 25 Euro, ist sogar eine limitierte, nummerierte Auflage inklusive signiertem C-Print für 300 Euro im Handel erhältlich.
Weitere Infos unter http://www.galerie-heinz-bossert.de oder http://www.liza-nguyen.com
Weitere Infos zum Buch unter http://www.if-duesseldorf.org oder http://www.schaden.com
29. August 2006
Dass die Achtziger immer wieder mal als Trend verkauft werden, haben wir vielleicht auch diesem Link zu verdanken: Reynald Drouhin präsentiert auf seiner Seite eine ganze Reihe von Frauen mit Kleidung im Achtziger-Jahre-Look. Wer noch nie ein Fan dieser Mode war, kann die Kleidung gleich ganz schnell entfernen: Beim Mouse over ist die jeweils ausgewählte Frau nackt zu sehen.
Klickt man das jeweilige Bild an, wendet uns die nackte Frau den Rücken zu. Als Kunstobjekt ins Leben gerufen, ist bei dieser Serie vor allem das Erahnen und Erforschen interessant, was voraussichtlich aber nicht der erste Grund ist, warum viele diese Seite besuchen…
Die Galerie unter http://incident.net/hors/nu/miseanu/
28. August 2006
Erstmals werden im Dürener Leopold-Hoesch-Museum die dreißig präzisen fotografischen Portraits des Düsseldorfer Fotografen Oliver Sieber komplett gezeigt und erlauben noch bis zum 24. September einen Eindruck von der Komplexität seines Themas. Facettenreich sind die Gesichtsausdrücke der Menschen verschiedenen Alters, von denen einige blind geboren und andere im Laufe ihres Lebens erblindet sind. Nie wirken die vor neutralem Hintergrund fotografierten Personen exponiert, sondern aufmerksam, als seien sie noch immer in das Gespräch mit dem Fotografen vertieft.
Der Bildautor über seine Arbeit: „Bei der Serie „Die Blinden“ interessierten mich die Konzepte vom „sehen können“ und „blind sein“ sowie die Beziehung zum fotografischen Portrait im Allgemeinen. Das Passfoto als Identitätsmerkmal hat mich – mit Respekt für die Blinden – schon immer irritiert. Für diese Menschen ist meine Arbeit absolut nichtssagend. Das ist ein interessanter Punkt für mich – und für die Fotografie.“
Weitere Infos unter http://www.os66.de oder http://www.museum-dueren.de
Der 56-seitige Katalog zur Ausstellung erscheint bei Schaden.com in Köln für 28 Euro. ISBN: 3-932187-56-3.
Weitere Infos unter http://www.schaden.com
25. August 2006
Der 1995 an der Universität Bremen gegründete Forschungsverbund Logistik wird seit diesem Jahr als Bremen Research Cluster for Dynamics in Logistics fortgeführt. Aus diesem Anlass schreibt er den Fotowettbewerb “Dynamik in der Logistik” aus.
Die thematischen Schwerpunkte sind nicht eingeschränkt. Von Menschen und Logistik über Technik und Logistik bis hin zu Natur als Vorbild logistischer Prozesse ist alles erlaubt. Neben der Qualität der Bilder wird vor allem die treffende und anschauliche Darstellung einer solchen zum Teil sehr komplexen Problemstellung bewertet.
Vergeben werden drei Preise in Höhe von 500 Euro für das Siegerfoto, 300 Euro für den zweiten und 100 Euro für den dritten Platz. Die Preisträgerinnen und -träger werden rechtzeitig vor Eröffnung der Ausstellung im BIBA benachrichtigt. Achtung: Mit der Teilnahme am Fotowettbewerb verzichten die Teilnehmenden auf die Rücksendung der eingereichten Fotos und räumen den Mitgliedern des Bremen Research Cluster for Dynamics in Logistics das uneingeschränkte Werknutzungs- und Bearbeitungsrecht an diesen Fotos ein!
Weitere Infos unter http://www.logdynamics.com
23. August 2006
Médicos del Mundo veranstaltetet zum zehnten mal den internationalen Fotowettbewerb „International Humanitarian Photography Award“. Bewerben können sich Amateur- und Profifotografen aus aller Herren Länder, die ihre Arbeiten bis zum 15. November einreichen.
Der International Humanitarian Photography Award soll das Bewusstsein für ausgegrenzte und benachteilige Menschen in aller Welt schärfen und an all die Menschen erinnern, die ihr Leben während der Arbeit für humanitäre Projekte verloren haben.
Das Thema der Bilder muss Bezug nehmen auf einen humanitären Einsatz, internationale Kooperation oder soziale Ausgrenzungen - Menschenrechtsverletzungen, bewaffnete Konflikte, Naturkatastrophen, Flüchtlinge und Migranten, sozial ausgegrenzte Gruppen oder solidarische Bestrebungen, eine gerechte Welt aufzubauen.
Jeder Teilnehmer darf maximal drei Farb- oder Schwarzweiß-Fotografien einreichen, die Teil einer Serie sein können, aber nicht müssen. Die Fotografien dürfen in keinem anderen Wettbewerb ausgezeichnet worden sein und müssen zwischen Januar 2005 und November 2006 entstanden sein.
Einsendeschluss für die Fotographien ist der 15. November 2005. Zu gewinnen ist unter anderem als erster Preis ein Arbeitsstipendium im Wert von 8000 Euro.
Die Ausschreibung finden alle interessierten Fotografen unter http://www.aerztederwelt.org/LuisValtuenaAward.html
Weitere Infos unter http://www.medicosdelmundo.org/luisvaltuena
22. August 2006
Die schönsten Bilder von Martin Munkacsi gibt’s jetzt auch als preiswerten Reprint bei Redhippo.de. Mit der großen Retroperspektive im Berliner Martin Gropius Bau (5. August bis 6. November 2006) geben die Kuratoren der Ausstellung Martin Munkacsi endlich seinen wohlverdienten Platz in der Fotogeschichte. Doch waren Martin Munkacsis Leben und Werk ursprünglich ganz und gar nicht museal. Seine Fotos waren in Berlin in den 20er und 30er Jahren allgegenwärtig und wurden in unzähligen Zeitschriften und Magazinen gedruckt. Um Munkasci den Berlinern zurück zu geben, hat Redhippo.de in Zusammenarbeit mit ullstein bild eine Edition von modernen Reprints der 22 schönsten Motive aus seiner Berliner Zeit aufgelegt.
Produziert nach den original Vergrößerungen Munkacsis aus dem Archiv von ullstein bild, werden unsere Reprints mit modernster Technik auf Fotopapier belichtet und dann traditionell entwickelt. Auf Wunsch liefert Redhippo alle Editionen auch hängefertig gerahmt. Damit schaffen wirfür die vielen neuen Munkasci Fans die Gelegenheit, für wenig Geld Ihren Alltag mit den Fotos von Munkasci zu verschönern. Und als besonderen Anreiz: Bei einem Kauf bei Redhippo.de erhält man seinen Eintrittpreis für die Ausstellung als Rabatt angerechnet. Lediglich die Nummer der intrittskarte muss Redhippo mitgeteilt werden.
Die 22 Motive sind in den Größen zwischen 18×24 cm und 30×40 cm erhältlich. Jedes Reprint kostet 60Euro, mit Passepartout in Holzrahmen gerahmt 99 Euro oder 109 Euro.
Mehr Infos unter http://www.redhippo.de
21. August 2006

Claudia Rorarius und Sandra Stein präsentieren vom 29. September bis 4. Oktober erstmals gemeinsam ihre Fotografien. Zentrales Thema der Arbeiten beider Künstlerinnen ist die Darstellung ihres unmittelbaren sozialen Umfeldes. Ihnen gemeinsam ist eine spontane und unverfälschte Art des Fotografierens und doch unterscheiden sich die Ergebnisse deutlich voneinander.
Die Portraits von Claudia Rorarius stellen Menschen aus ihrem engsten Freundes- und Verwandtenkreis in den Mittelpunkt. Durch ihre individuelle Darstellung werden alte Wahrnehmungsmuster aufgebrochen und in einen neuen erzählerischen Zusammenhang gesetzt. Die Arbeiten von Sandra Stein konzentrieren sich auf intensive Portraits von Kindern und Jugendlichen, die ihre Seele offenbaren, ohne ihr Gegenüber zu kennen.
Beide Künstlerinnen sind Jahrgang 1972 und ihre Arbeiten fanden bereits in zahlreichen Nationalen und Internationalen Ausstellung Beachtung, unter anderem bei den Darmstädter Tagen der Fotografie, im Kölner Forum für Zeitgenössische Fotografie und in der Galerie Nouvelles Images in Den Haag. Die Ausstellung im Kölner Raum für Kunst ist die erste gemeinsame Präsentation der seit Jahren in regem Austausch stehenden Fotokünstlerinnen.
Weitere Infos unter http://www.mittwoch-ev.de
18. August 2006
Die Foto-Film-Sound-Installation in der Kölner Galerie Rachel Haferkamp am Eigelstein behandelt die radikale und kritische Darstellung bestehender Klischees in unserer Gesellschaft wie auch in der Kunst. Eine Gruppe vorwiegend Kölner Künstler fanden sich unter dem Titel ’Freie Radikale’ zusammen und bildeten ein Kollektiv, das sich dem Thema vom 15 September bis 6. Oktober aus unterschiedlichen Richtungen nähert. Fotografie, Film und Sound verschmelzen wie selbstverständlich zu einer Formation.
Wie in den Anfängen des Dadaismus findet sich eine Gruppe zusammen, formiert sich. Den Mittelpunkt bildet die Designerin Daniela Görgens, die bereits in zahlreichen Kooperation mit den unterschiedlichen Künstlern zusammen gearbeitet hat. Gemeinsam suchen sie einen Weg sich auszudrücken, in unterschiedlicher Form.
Die Künstler: Tina Winkhaus (Fotografie), Dunia (Wort), Alexandre Magno (Film), André Lorino (Film), Frédéric Leemans (Fotografie), popnoname (Sound), Little Red Riding Hood
Weitere Infos unter http://www.rachelhaferkamp.de
18. August 2006
…entfernt unliebsame Objekte aus Ihren Fotos! Mit dem «Tourist Remover» schiessen reisende Fotografen statt einem einfach drei bis fünf Bilder und weg sind die störenden Touristen. Angeboten wird dieser Service vom Online Foto Manager snapmania, bei dem Hobby-Shooter ihre Bilder online speichern, bearbeiten und organisieren können.
Beim Fotografieren sollte lediglich darauf geachtet werden, immer möglichst den gleichen Ausschnitt zu fotografieren. Ein Stativ oder eine fixe Unterlage (Mauer, etc.) macht das Resultat in der Regel natürlich besser. Man kann die Bildserie aber auch von Hand aufnehmen. Allerdings sollte jeder Teil des abzubildenden Hintergrundes auf mindestens zwei Bildern vorhanden sein.
Die Qualität des Resultates hängt nicht von der Anzahl der Bilder ab. Die störenden Objekte müssen auf jedem Bild möglichst unterschiedlich aufgenommen werden. Die Belichtung sollte auf allen Bildern gleich sein. Falls Ihre Kamera dies ermöglicht, stellen Sie die Belichtung und Verschlusszeit manuell ein. Bei Kompaktkameras ist das bei gleichem Ausschnitt ohnehin meist der Fall.
Weitere Infos unter http://www.snapmania.com/info/de/trm/
13. August 2006
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