Tagesarchiv für den 23. November 2006
Einfacher 3Deht‘s nicht. Das ist kein Druckfehler, das ist ein Kalauer. Nachdem das Gelächter verklungen ist, wenden wir uns diesem "Objektiv" (ab 79 Euro) zu. Mono goes Stereo, und wenn Sie mitgehen, geht das am einfachsten damit: Packen Sie diesen Loreo-Spiegelvorsatz direkt auf Ihre Canon oder Nikon, stellen Sie die Blende (11 oder 22) und die Entfernung (drei Stufen, passt schon) ein und legen Sie los.
Die Blenden sind zwar real wesentlich dusterer, aber wer bei der ASA-Zahl nicht so knausrig ist, wird es nicht merken. Und wenn Sie das Ganze danach einfach als Papierbild im Format 10×15 abziehen lassen und in den Loreo-Betrachter legen, lassen sich kleinere Verwacklungsunschärfen bei der Bildgröße locker verzeihen. Ein Spielzeug, aber eins, das so richtig Spaß macht. Das Ergebnis sind übrigens zwei Hochformataufnahmen nebeneinander, die sich beim Betrachten dann überlagern. Und wer jetzt meint, ein Querformat entsteht einfach durch Kippen der Kamera, der hat’s halt immer noch nicht begriffen. Aber das wird schon noch.
Für Digitalkameras ohne Vollformat-Chip wie Canon D30, D60, 10D, 20D, 300D, 350D, Nikon D1, D1X, D2X, D1H, D2H, D100, D70, D50, Pentax *ist D, Pentax *ist Ds, Fuji Finepix S1 Pro, S2 Pro, Minolta Dynax/Maxxum 7D muss aufgrund der kleineren Chipgröße die 3 D Lens Version T benutzt werden. Die Canon EOs 1D ist aufgrund des besonderen Chipmaßes von 27.0 x 17.8mm nicht benutzbar. Für Minolta Kameras gelten besondere Einstellungen für nicht AF-Objektive wie in der jeweiligen Bedienungsanleitung nachzulesen. Infos dazu gibts auch unter http://jwhub.xtdnet.nl/mug/af-tips.html (in Englisch).
Zubehör: Loreo Deluxe 3D Viewer
Da das dreidimensionale Bild nur bei uns im Kopf entsteht, braucht es einen passenden Betrachter. Bei einer 3-D-Diashow hilft die perfekte Ausrichtung zweier Projektoren sowie gekreuzte Polfilter für Auge und Projektor. Beim Papierbild hilft dieser praktische und robuste 3-D-Betrachter. Hinten wird das 10×15-Photo eingelegt, vorne gucken Sie durch, und schon geht es ab in die dritte Dimension.
Weitere Infos unter http://www.monochrom.com
23. November 2006
Die große Chance für TV-Maniacs: Fotografieren Sie Ihre Familie, Ihre Freunde, Ihre Kinder oder sich selbst beim Fernsehen. Zuhause oder unterwegs. Oder inszenieren Sie selbst ein Bild rund um das Thema "Faszination Fernsehen". Anforderungen der Veranstalter: Zeigen Sie mit kreativen Bildern, wie TV in der Zukunft aussehen kann. Oder wie es in der Vergangenheit war. Zeigen Sie Ihre Bilder von TV-Veranstaltungen. Oder als Sie zu Gast bei Fernsehshows waren. Sie haben auch Bilder von einem TV-Star? Oder sogar Bilder, die Sie zusammen mit einem Fernsehstar zeigen? Dann senden Sie Ihre Bilder! Die 10 besten Einsendungen werden mit je einem wertvollen LCD- oder Plasma-Fernseher prämiert. Gesamtwert: über 20.000 Euro.
Am 20. Januar 2007 endet der Fotowettbewerb "Faszination Fernsehen". Vom 22. Januar bis zum 5. Februar 2007 findet ein Publikums-Voting im Internet auf der Seite www.faszination-fernsehen.de statt. Dort wählt das Publikum aus allen eingereichten Bildern ihre Top-100-Bilder aus. Die 10 erstplatzierten Fotos aus diesem Publikums-Voting plus die "Gewinner der Woche" kommen automatisch in die Top 100-Liste der Jury. Diese setzt sich somit folgendermaßen zusammen: Jury-Auswahl aus allen eingereichten Bildern, den "Gewinnern der Woche" und den 10 erstplatzierten Bildern des Publikums-Votings. Aus diesen endgültigen Top-100-Bildern wählt dann die Jury aus Fotoexperten, Grafikern und Redakteuren von myfoto.de, TV DIGITAL, der expert AG, Kabel Deutschland, der Messe Berlin sowie der gfu die 10 Sieger.
Nach der Jury-Wertung werden an dieser Stelle die Top100-Bilder in der Reihenfolge ihrer Platzierung von 1 bis 100 veröffentlicht. Die Plätze 1 bis 10 erhalten jeweils den entsprechend auf der Preisseite benannten Preis.
Weitere Informationen unter http://www.faszination-fernsehen.de
Weitere Bilder des Teilnehmers gnat (Bild oben) unter http://deviantart.com
23. November 2006
Der C/O Berlin Patrons e.V. präsentiert auch dieses Jahr wieder angehende Fotografen und Kunstwissenschaftler an der Schwelle zwischen Ausbildung und Beruf. Für 2007 werden noch junge Nachwuchsfotografen gesucht, die zum Thema „Porträt – Der fotografierte Mensch“ die Möglichkeit einer ersten, eigenen Ausstellung und Publikation erhalten, um sich und ihre Projekte einem breiten Publikum zu zeigen, zur Diskussion zu stellen und sich so ein öffentliches Forum zu schaffen.
Die fünf geplanten Positionen im zweiten Jahr der Ausstellungsreihe stehen unter dem Thema. In repräsentativen Arbeitsserien, bestehend aus fün Positionen, sollen die Künstler ihre Sicht auf den Menschen als physisches Individuum ebenso wie als sozial-gesellschafliches Wesen zeigen. Für die vier- bis sechswöchigen Ausstellungsetappen steht ein 120 Quadratmeter großer Raum im Postfuhramt zur Verfügung. Jede Ausstellung wird von einer Publikation begleitet, die jungen Kunst- und Kulturwissenschaftlern die Möglichkeit bietet, zu den fotografischen Arbeiten einen Text zu veröffentlichen. So verbindet sich in der Publikationsreihe die Idee einer ersten Chance auf zweierlei Ebenen im Dialog von Bild und Text.
Anforderungen: Die Bewerber müssen unter 35 Jahren und ihren Abschluss innerhalb der letzen zwölf Monate gemacht haben. Eingereicht werden können maximal 15 Arbeitsproben, zudem sollte der Bewerbung eine Biografie sowie ein kurzes, einseitiges Statement, möglichst in digitaler Form, vorliegen.
Einsendeschluss ist der 31. Dezember. Die Unterlagen gehen an den C/O Berlin Patrons e.V., Felix Hoffmann, Linienstraße 144, 10115 Berlin, Tel. 030.28 09 19 25, info@co-berlin.com
Weitere Infos unter http://www.co-berlin.com
23. November 2006