Monatsarchiv für Dezember, 2006

Michael Freeman: Digital fotografieren/Licht und Beleuchtung

DigitalFotografieren.jpgAlles über Beleuchtung, Licht, Einstellungen der Kamera bis hin zur kreativen digitalen Bildbearbeitung. Die digitale Fotografie bietet eine fast hundertprozentige Kontrolle über Licht und Lichtstimmung. Dieses Handbuch ist hilfreich bei der Wahl der richtigen Techniken und zeigt, wie Sie über Weißabgleich, ausgefressenen Lichtern und einem dynamisch ausgewogenen Tonwertbereich hinaus gezielt Beleuchtungseffekte für anspruchvolle und kreative Fotos steuern.

Michaels Freemans Herangehen kombiniert zwei Sichtweisen: die des Fotografen, der um die Bedeutung von Licht für das Gelingen einer Aufnahme weiß, und die des Digitalfotografen, der Licht zusätzlich digital beeinflussen kann. Er geht auf alle wichtigen Beleuchtungstechniken ein - von der Allgemeinbeleuchtung bis hin zu raffinierten Lichteffekten. Dabei werden die aktuellsten Digitaltechniken berücksichtigt: Spezielle Kamerafunktionen, Bildbearbeitung am Computer und komplexe digitale Lichteffekte.

Das Buch ist seit Ende Oktober im Handel und für 29,95 Euro zu haben. Insgesamt zählt das Werk 224 bebilderte Seiten. Weitere Infos unter http://www.mut.de/

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4. Fotosommer Stuttgart 2007

fss_logo.jpgBereits zum vierten Mal wird von Juni bis September 2007 in Stuttgart das Festival FOTOSOMMER STUTTGART stattfinden. Nach dem Erfolg von 2005 mit 46 Fotoausstellungen im Rahmenprogramm, zwei Hauptausstellungen und dem „Kodak Fotosommer Award“ wird der Fotosommer Stuttgart auch 2007 einen aktuellen Überblick der zeitgenössischen Fotografie bieten.

Sein eigenständiges Profil gewinnt der FOTOSOMMER STUTTGART gerade durch die Pluralität der gezeigten Positionen, die von der künstlerischen, über die dokumentarische bis hin zur Werbefotografie reichen und damit einen Gesamtüberblick über die zeitgenössische Fotoproduktion ermöglichen.

Die aus einem offenen Wettbewerb hervorgehende und jurierte Hauptausstellung wird 2007 im Zentrum Stuttgarts im Kunstgebäude präsentiert werden. Der Württembergische Kunstverein ist damit nicht nur Gastgeber, sondern auch Projektpartner für die FOTOSOMMER Hauptausstellung. Drei Preisträger werden mit dem Fotosommer Award ausgezeichnet und erhalten ein Preisgeld von insgesamt 4.500 Euro (2.000,-/1.500,-/1.000,- Euro); mit rund 30 weiteren ausgewählten Positionen bilden sie zusammen die Hauptausstellung.

Die Ausstellung „Fokus 0711“ mit dem Schwerpunkt auf der regionalen Fotoszene findet an einer Off-Location statt, die erst kurz vor Eröffnung bekannt gegeben wird. Sie wird 2007 von Wiebke Ratzeburg und Winfried Stürzl kuratiert und trägt den Titel "HEIMWEH".

Ein Gesamtkatalog, in dem alle ausstellenden Fotografen und Institutionen präsentiert werden, ist nach dem Erfolg von 2005 auch für 2007 projektiert.

Im Sommer und Herbst 2007 wird die Region Stuttgart ganz im Zeichen der Fotografie stehen, denn nicht nur der FOTOSOMMER STUTTGART 2007 wird einen umfassenden Überblick über die aktuelle Fotografie geben, sondern im Umland von Stuttgart werden die „Esslinger Fototriennale“ und die „Kultur Region Stuttgart“ Fotokunstausstellungen zeigen.

Weitere Infos unter http://www.fotosommer-stuttgart.de
Die Ausschreibung für den Wettbewerb zur Hauptausstellung (FOTOSOMMER Award) finden alle interessierten Fotografinnen und Fotografen unter http://www.fotosommer-stuttgart.de/2007/download/ausschreibung_07.pdf

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Newton - Nachtwey - La Chapelle: Men, War and Peace

[mygal=MenPeaceWar]Im Museum für Fotografie, Helmut-Newton-Stiftung läuft vom 3. Dezember bis zum 20. Mai 2007 die Ausstellung „Newton - Nachtwey - La Chapelle: Men, War and Peace“. In der dreiteiligen Ausstellung werden Newtons Portraits größere Werkgruppen von zwei international renommierten Fotografen gegenübergestellt.

Der amerikanische Mode- und Lifestylefotograf David LaChapelle inszeniert seit mehr als einer Dekade grell und bilderstürmerisch eine hedonistische Gesellschaft. So lässt er schrillbunte, ironische, teilweise provokante Bilder der Sehnsuchts- und Traummaschine USA entstehen.

Der amerikanische Kriegsfotograf James Nachtwey verbindet mit seinen aufrüttelnden und schockierenden Bildserien aus den Krisenregionen unserer Tage dagegen einen tiefen moralischen Anspruch: Ihm gelingt es, das Existentielle unserer menschlichen Existenz ins fotografische Abbild einzuschreiben.

Eine Auswahl von Männerportraits von Helmut Newton markiert den dritten Teil der Ausstellung. Es waren bekanntlich nicht nur Frauen, die er in Szene setzte, sondern auch so unterschiedliche männliche Charaktere wie Heinz Berggruen und Klaus Kinski, Kurt Waldheim und John Malkovich, die Rolling Stones oder Helmut Kohl.

Weitere Infos unter http://www.smb.museum/smb/kalender

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Interview mit Oliver Sieber

SieberSelbst.jpgOliver Sieber, geboren 1966, studierte von 1987 bis 1993 Fotografie in Bielefeld und Düsseldorf. Zuletzt erschien sein Buch Die Blinden beim Kölner Verlag Schaden.com; aktuell ist seine Arbeit Das Böhm Projekt, ein Gemeinschaftsprojekt mit Katja Stuke, in der Kölner SK Stiftung zu sehen.

 

An welchem Projekt arbeitest Du gerade?
Meine Arbeit Character Thieves läuft gerade auf Hochtouren. Nachdem ich bei zwei Stipendienaufenthalten in Toronto und Osaka die Gelegenheit hatte, Jugendliche zu portraitieren, die sich wie ihr Lieblingscharactere aus Mangas, Games oder Animes kleiden, werde ich dies nun hier in Deutschland beenden und ein Buch herausgeben.

Welches Thema beschäftigt Dich in Deiner Arbeit?
Ich würde sagen, daß Identitätsbildung ein gutes Stichwort ist. In fast allen meinen Arbeiten dreht es sich um Zugehörigkeiten, Gruppenbildung, Identifikation und Identität.

Was fasziniert Dich am Medium Fotografie am meisten?
Kann ich nicht sagen. Vielleicht weil es eine der wenigen Sachen ist die ich ganz gut kann. 

Was macht für Dich eine gute Fotografie aus?
Das weiß ich, wenn ich sie sehe.

Welche Grenzen siehst Du in der Fotografie?
Meist braucht man etwas vor der Kamera; da beneide ich schon mal die Maler, die die Dinge, die sie beschäftigen auf die Leinwand bringen können ohne abhängig von existierenden Dingen oder Personen zu sein.

Warum bist Du Fotograf geworden?
Über Bilder kann ich ganz gut zum Ausdruck bringen, was mich beschäftigt. Ich war früher sehr ungeduldig und da hat das Arbeiten mit der Kamera schnell zu brauchbaren Ergebnissen geführt. 

Gibt es einen Fotografen, der Dich besonders geprägt hat? Wie?
Die frage hat Markus Schaden mit van Zoetendaal Galerie schon mal formuliert. Da ging es vor allem um die Beeinflussung durch Bücher mit Fotografie. Katja Stuke und ich haben dann bei Frau Böhm, das ist ein Künstlerheft, das wir seit sieben Jahren herausgeben, eine Spezial Edition von Frau Böhm dazu gemacht. Ausgabe 24 war es. Kann man auf der Frau Böhm Website nachsehen.

Was sagen Kritiker über Deine Bilder?
Das fragst du die besser selbst.

Mit welcher Kamera fotografierst Du am häufigsten und warum?
Wenn immer es geht, arbeite ich mit Großformat. Die Art und Weise gefällt mir. Bild auf dem Kopf, langsam und schön scharf. In letzter Zeit greife ich auch schon mal zur 6 x 7. hängt davon ab was ich machen möchten. Die Kamera beeinflusst schon zielmlich das arbeiten und damit natürlich auch das Bild.

Was hälst Du von digitaler Bildmanipulation?
Kommt auf den Sinn und Zweck an. Im Prinzip nichts gegen einzuwenden. Bildmanipulation klingt als Wort komisch, irgendwie unkorrekt.  

Wie siehst Du die momentane Entwicklung der Fotografie?
Langsam kommt man in bezahlbare Kategorien von ersklassigen Druckern, Scannern etc. Das finde ich bereichernd.

Weitere Infos unter http://www.os66.de

 

Das Böhm Projekt in der photographischen Sammlung der Sk Stiftung Kultur / eine Ausstellung gemeinsam mit Katja Stuke: 30. September 2006 – 7. Januar 2007 im Mediapark 7, 50670 Köln
http://www.frau-boehm.de/news.html


Außerdem ein Webspace, wo neben eigenen Arbeiten auch Gastkünstler zu Ausstellungen eingeladen werden: http://www.frau-boehm.de/handelszentrum/

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Licht ohne Sonne – stille und bewegte Bilder eines sozialen Kreislaufs

[mygal=LichtohneSonne]Die Fotogalerie Friedrichshain zeigt vom 15. Dezember bis zum 26. Januar ein künstlerisch-dokumentarisches Projekt von Manuel Schroeder, der lichte Momente in der Dunkelheit und ein kurzes Aufleuchten in geistiger Umnachtung einfing.

Aus dem Konzept von Manuel Schroeder (Fotografie) und Nesih Munz (Film und Drehbuch): Alltag in Deutschland. Eine Großstadt am Anfang des 21. Jahrhunderts. Ein Hinterhof. Grünes Licht. Dunkelheit. Als wir über den aufgerissenen Hof – unklar im Zwielicht – die Rückseite des Gebäudes erblickten, faszinierte uns das Bild.

Die Neugier trieb uns dazu, unsere anfängliche Beklommenheit zu überwinden und nach einer Möglichkeit zu suchen, Einlaß in dieses Gemäuer zu erlangen. Gar nicht so einfach; die Klingeln am Hauseingang waren stumm, aber die Tür öffnete sich bald. Ein Bewohner des Hauses – auf dem Weg zum Sozialamt – ermöglichte uns, sichtlich befremdet und mit dem Hinweis „tus’te irgendwo kloppen…“, den Zutritt.

Im ersten Geschoß wurden wir mit den Worten „…sind die vonne Kripo?“ an der Türschwelle gebremst. Einer von drei Gestalten, die sich in dem kargen Raum aufhielten, führte uns weg zu einer anderen Wohnung. Ein alter Mann, ein anderer um die 30 und eine Frau ohne Alter saßen wortlos um einen Tisch…

Von diesem Moment an befanden wir uns mitten in einem uns bis dahin nie gekannten Alltag einer fremden und doch so gegenwärtigen Welt. Die Idee für eine künstlerische Auseinandersetzung mit den Bewohnern und Ihren Lebensabschnitten war geboren. Aus der Idee entwickelte sich – über einen nicht einmal annähernd gedachten Zeitraum von mehr als 2 Jahren – die tief greifende visuelle und emotionale Begleitung der dort lebenden Menschen und ihrer individuellen Situationen.

Während wir anfangs noch versucht waren, Termine für unser jeweiliges Vor-Ort-Erscheinen zu vereinbaren, wurden wir durch die Realität des dort dominierenden extremen Alkoholismus schnell eines Besseren belehrt:
Es gibt keine Verabredungen, keine Vereinbarungen, keine Verpflichtungen. Es ist, wie es ist – oder eben nicht!

Das „Arbeiten“ begann jedesmal in völliger Ungewissheit dessen, was uns erwartete, eine Atmosphäre des Misstrauens und Unberechenbarkeit konfrontierte uns mit der „guten“ Absicht der unbefangenen, einfühlsamen Dokumentation. Noch ehe wir Gedanken an unsere Werte und Motivation begonnen hatten, befanden wir uns mitten in einem Kreislauf nie gekannter emotionaler Schwankungen, Delieriumsfantasien, verbaler und körperlicher Gewaltausbrüche, Lachkrämpfe, Sauforgien, Demütigungen, Verleumdungen, friedliche Abendessen, Lügen, Offenbarungen, leere Stille zu Heiligabend, Vorwürfe, Verletzungen in jeder Form und tiefgründiger Gespräche, die bei der nächsten Begegnung schon längst wieder vergessen waren.

Nur eins wurde nie vergessen: das Glas, der Flachmann, die Flasche, das Fass, egal, was es ist, Hauptsache alkoholisch hochprozentig und mit schneller Wirkung, denn die Realität ist so ernüchternd! Es gab Situationen, in denen wir uns selbst die dortige Realität erträglicher machten und der „Griff zur Flasche“ wirkte besänftigend…  

Alkohol ist verführerisch, verändert das Bewusstsein und tötet Emotionen. Alkohol macht unberechenbar, destruktiv und lethargisch. Alkohol ist gesellschaftlich etabliert, wird als Genussmittel mit sehr großem Marketingaufwand typisiert und beworben. Die Folge wird sein, das Denken zu zerstören. Das kann nur klare Absicht sein!  

Vernissage: 14.12. um 19.00 Uhr

Weitere Infos unter http://www.manuelschroeder.com

jetzt kommentieren? 12. Dezember 2006

Fotowettbewerb für Architekturfotografen

architekturbild, der Europäische Architekturfotografe-Preis, wird seit 1995 alle zwei Jahre ausgeschrieben, seit 2003 vom gemeinnützigen Vereinarchitekturbild e.v. 2006 lautet das Thema “Mein Lieblingsplatz | My favourite place”. Das Wort “Platz” sollte nicht zu eng verstanden werden. Der Lieblingsplatz kann ein Haus sein oder auch nur ein bestimmter Raum darin, er kann eine Straße sein, ein öffentlicher Platz oder ein intimer Hof, es kann aber aucheine ganze Stadt sein.

Mal genügt ein winziges Detail, um die besondere Beziehung zu einem bestimmten Ort fotografisch-künstlerisch zu beschreiben, mal ist es die Totale – die eingereichten Fotografien sollen zeitgenössische Architektur (nicht älter als 50 Jahre) zeigen. Die Fotografien werden nicht nach der Qualität der abgebildeten Architektur, sondern nach der Qualität der bildlichen Darstellung und Umsetzung des Themas beurteilt.

Es wird eine Serie von vier zum Thema passenden Fotografien erwartet. (Aufsichtsvorlagen, Format maximal 40 x 40; die längste Bildkante mussmindestens 30 cm lang sein und darf bei Panorama-Bildern höchstens 50cm betragen). Mehr als vier Fotografien werden nicht akzeptiert. Jeder Fotograf ist nur ein Mal teilnahmeberechtigt. Die Fotografien dürfen nicht alter als drei Jahre sein. Die Fotos werden als Serie begutachtet, eine hohetechnische Qualität der eingereichten Fotografien wird vorausgesetzt.

Es wird eine Teilnahmegebühr von 50 Euro erhoben. Mit dem ausgefüllten Teilnahmeformular müssen Teilnehmer 50 Euro in bar oder einen Beleg für die Überweisung der Teilnahmegebühr auf das Konto des architekturbild e.v. beilegen.

Einsendeschluss ist der 26. Januar 2007. In der Jury sitzen:
Monika Wenzl-Bachmayer, Künstlerische Leiterin des Museums Postsparkasse, Wagner:Werk, Wien
Severi Blomstedt, Direktor des Finnischen Architekturmuseums, Helsinki
Daniela Finke, Berlin, Gewinnerin des Europäischen Architekturfotografie-Preises 2005
Hans Eberhard Hess, stellvertretender Vorsitzender des architekturbild e.v. und Chefredakteur der Zeitschrift Photo International, München
Hans-Michael Koetzle, Publizist, Chefredakteur der Leica World, München

Es werden ein erster Preis (4000 Euro) und zwei Anerkennungen (jeweils 1000 Euro) verliehen. Die Fotografien der Preisträger und der 25 bestplazierten Teilnehmer werden ausgestellt, außerdem online und in einem Katalog dokumentiert. Die Sieger und die bestplazierten Teilnehmer werden direkt nach der Jurysitzung über die Entscheidung der Jury und über Ort und Termin der Preisverleihung informiert.

Weitere Infos unter http://www.architekturbild-ev.de

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Die Böhm in der Kölner SK Stiftung

oliversieberweb.jpg„Die Böhm“ ist ein seit 1999 vierteljährlich, in limitierter Auflage erscheinendes Künstler-Heft, konzipiert und herausgegeben von Katja Stuke und Oliver Sieber. Veröffentlichung finden darin vorwiegend von ihnen selbst aufgenommene Photographien, die sie, verschiedenen Themen folgend, zu Sequenzen fügen. Zu sehen sind aktuelle Arbeiten der beiden noch bis zum 7. Januar in der Photographischen Sammlung / SK Stiftung Kultur im Kölner Mediapark.

Angesiedelt zwischen den Sujets Portrait, Stadt und Landschaft, erschließt sich die Motivwelt des Künstlerpaars vor dem Hintergrund ihres Lebensumfelds im Großraum Düsseldorf-Köln sowie ihrer vielen Reisen, unter anderem in die USA, nach Kanada und Japan. Ihr besonderes Interesse richtet sich dabei auf alltäglich anzutreffende Begebenheiten oder auf Personenkreise, die sich vielfach als Projektionsflächen eigener Reflexion mit dem Außergewöhnlichen und Atmosphärischen verschränken. Von großer Bedeutung ist zudem die Frage nach dem Einfluss der Film- und Medienwelt, nicht zuletzt angeregt und verstärkt durch die Aktivitäten der Kunst- und Fotografieszene.

Die für die nun erhältliche Edition ausgesuchten Arbeiten sind bei einem Stipendiumsaufenthalt in Osaka, Japan entstanden. Von Katja Stuke sind dies Straßenansichten, die auf den ersten Blick wie Schnappschüsse von zufällig angetroffenen Passanten anmuten, sich jedoch als gezielt ausgesuchte Standbilder von einem zuvor aufgenommenen Video erweisen.

Mit J_Subs ist eine Bildreihe von Oliver Sieber bezeichnet, die den Einfluss der britischen Jugendkultur der 1950er- bis 1970er-Jahre auf junge Japaner spiegelt. Im klassischen Stil des Kopfportraits zeigt Oliver Sieber japanische Jugendliche, in deren Habitus sich die Suche nach Individualität ebenso zeigt, wie der Wunsch nach Gruppenzugehörigkeit.

Als Weihnachtsspecial sind Editionen zur aktuellen Ausstellung an der Ausstellungskasse der Photographischen Sammlung / SK Stiftung Kultur erhältlich.

KatjaStukeweb.jpg

Aus der Serie Katja Stuke „Osaka Public“
3 C-Prints gerahmt
Format: 29 x 39 cm
Auflage: 30 Ex
Preis: 850,- Euro

Aus der Serie Oliver Sieber „J_Subs“
3 C-Prints gerahmt
Format: 35 x 30 cm
Auflage: 30 Ex
Preis: 850,- Euro

Weitere Infos unter http://www.photographie-sk-kultur.de/

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