Monatsarchiv für Februar, 2007

The New Erotic Photography

TheNewEroticPhotography.jpgDie provokantesten Fotografen unserer Zeit: Stellen Sie sich vor, Sie treten in einen Raum, gefüllt mit den größten zeitgenössischen Fotografen der Welt, und jeder hat sein Portfolio mit den besten Arbeiten dabei. Während Sie in den Fotos stöbern, sprechen die Künstler über Themen wie Inspiration, Zensur, das Aufspüren von Models und wie es ist, davon zu leben, schöne Frauen auf Film und in Pixeln einzufangen. Der Bildband The New Erotic Photography, jüngst erschienen im Taschen Verlag, ist ebendieser Raum, und 82 Fotografen aus 14 Ländern sind die Gastgeber dieser trauten Zusammenkunft.

In dem 608 Seiten starken Band treffen Sie Ralph Gibson, Jan Saudek, Terry Richardson, Natacha Merritt, Petter Hegre, Richard Kern, Bob Carlos Clarke, Thomas Karsten und all die aufstrebenden Talente, die derzeit Erotik neu definieren. Spielerisch, provozierend und grenzenlos sexy haben diese Arbeiten nichts mit den verstaubten Aktfotos aus Großvaters Zeiten gemeinsam; dies ist The New Erotic Photography.

Die vorgestellten Fotografen: Robert Adler, Markus Amon, Guido Argentini, Alethea Austin, Marc Baptiste, Daniel Bauer, Bruno Bisang, Lisa Boyle, Derek Caballero, Bob Carlos Clarke, Didier Carre, BT Charles, John Chilton, Robert Chouraqui, Jean Van Cleemput, Barney Cokeliss, Bob Coulter, Cristian Crisbasan, Yuri Dojc, Susan Egan, Andrew Einhorn, Alla Esipovich, Ivana Ford, Ed Fox, Peter Franck, Jody Frost, Perry Gallagher, Ralph Gibson, Steve Diet Goedde, Peter Gorman, Ludovic Goubet, James Graham, China Hamilton, Naomi Harris, Aaron Hawks, Petter Hegre, Mark Helfrich, Noritoshi Hirakawa, Mike James, Jive, Thomas Karsten, Richard Kern, Christine Kessler, Chas Ray Krider, Eric Kroll, Vlastimil Kula, Dennis Letbetter, Stefano Levi, Hervé Lewis, Kenn Lichtenwalter, Florian Lohmann, Ben Marcato, Olaf Martens, Natacha Merritt, Maki Miyashita, Craig Morey, Ken-ichi Murata, Dave Naz, Beatrice Neumann, Sakiko Nomura, David Perry, George Pitts, Collin Rae, Nicola Ranaldi, Terry Richardson, Markus Richter, Giovanni Sambuelli, Will Santillo, Jan Saudek, Joan Sinclair, Tony Stamolis, Julie Strain-Eastman, Missy Suicide, Brian Sullivan, Jeremy Thompson, Rebecca Tillett, Larry Utley, Mariano Vargas, Yasuji Watanabe, Ben Westwood, Michael White, Chip Willis

Die Herausgeber: Dian Hanson begann ihre Karriere 1976 beim Puritan Magazine und gab anschließend zahlreiche Männermagazine wie Partner, Oui, Hooker, Outlaw Biker und Juggs heraus. In jüngster Zeit veröffentlichte sie die TASCHEN-Titel The History of Girly Magazines, Tom Poulton: The Secret Art of an English Gentleman und The Big Book of Breasts.

Eric Kroll arbeitete als Fotojournalist für New York Times, Der Spiegel und Vogue, ist jedoch besonders bekannt für seine Fetisch-Fotografie, die in Magazinen wie Leg Show und High Heeled Women erscheinen, sowie für seine TASCHEN-Monographien Fetish Girls und Beauty Parade. Für TASCHEN brachte er zuletzt The Wonderful World of Bill Ward heraus.

Weitere Infos unter http://www.taschen.com oder Bestellung unter The New Erotic Photography

bisher 2 Kommentare 23. Februar 2007

Canon ProFashional Photo Award 2007

Modestrecke_in_der_Platte.jpgModefotografie ist ein gesellschaftliches Spiegelbild, fokussiert auf die Schnittstelle zwischen heute und morgen. Es sind vorwiegend junge Fotografen, die sich mit diesen Aspekten auseinander setzen. Nur den Mutigen gehört diese Welt. Was gestern noch galt, ist heute schon alt, heißt eines der Leitmotive. Originelle Ideen, absolut neue Perspektiven, überwundene Tabus sind die Merkmale erfolgreicher Modefotografie.

Mit diesem Wettbewerb lädt Canon alle Berufsfotografen, Fotostudenten und Auszubildende der Fotografie ein, das Thema Modefotografie neu zu definieren. Modefotos, die Emotionen wecken, sind gefragt. Kompositionen aus Haut und Haar, aus Stoff und Schuh. Eben mit allem, was zur Mode gehört.

Bis maximal 10 Stück pro Autor können die ultimativen Fashion-Shots bis zum 15. Juni 2007 eingesandt werden. Zu gewinnen gibt es Preise in Höhe von insgesamt 12.000 Euro. Eine kompetente Fachjury wird die Wahl treffen. Die stärksten Arbeiten hängen auf der CPD vom 22. bis 24. Juli 2007 in Düsseldorf.

Weitere Infos unter http://www2.canon.de/cppa/index.html oder in den Teilnahmebedingungen

jetzt kommentieren? 23. Februar 2007

Herbert-Schober-Preis der DGPh neu ausgeschrieben

junghand1.jpgDer Herbert-Schober-Preis der Sektion Medizin- und Wissenschaftsphotographie der Deutschen Gesellschaft für Photographie (DGPh) ist die höchste Auszeichnung, die in Deutschland für photographische Arbeiten auf diesem Gebiet vergeben wird. Der Preis erinnert seit 1978 an Prof. Dr. Dr. Herbert Schober (1905 – 1975), der die Sektion 1957 gründete und bis 1964 ihr erster Vorsitzender war. Der Preis ist mit 1.000 Euro dotiert.

Einzureichen sind photographische Arbeiten, die ein wissenschaftliches Thema dokumentieren oder sich künstlerisch mit einem wissenschaftlichen Thema auseinandersetzen. Erwartet werden bis zu sechs Vergrößerungen im Format bis 24×30 cm in Farbe oder Schwarzweiß, nicht aufgezogen, ohne Passepartout und Kaschierung, die zusätzlich auf CD vorzulegen sind. Die Arbeiten dürfen nicht älter als drei Jahre sein.

Die Bilder sind einzusenden an die Deutsche Gesellschaft für Photographie, Stichwort „Schober-Preis“, Rheingasse 8-12, 50676 Köln. Einsendeschluss ist der 30. Juni 2007.

Weitere Infos unter http://www.dgph.de

jetzt kommentieren? 22. Februar 2007

19. BFF-Förderpreis & Reinhart-Wolf-Preis 2007

[mygal=SimonGallus]Mit dem BFF-Förderpreis werden die besten Hochschulabschlussarbeiten im Bereich Fotografie ausgezeichnet. Der Reinhart-Wolf-Preis wird als zusätzliche Auszeichnung für diejenige Abschlussarbeit vergeben, die die Jury aus den für den BFF-Förderpreis ausgewählten Arbeiten als „Best of the Best“ bestimmt. Der BFF-Förderpreis und der Reinhart-Wolf-Preis werden vom BFF Bund Freischaffender Foto-Designer ausgeschrieben und vom Kodak Kulturprogramm, dem stern, von NEON, BilderBilder e.V. und der Reinhart-Wolf-Stiftung gefördert.

Teilnehmen können Studenten, die im Zeitraum vom 1. April 2006 bis 31. März 2007 ihren Abschluss an einer inländischen oder ausländischen Hochschule oder Fachhochschule mit Erfolg erreicht haben. Die Hochschulabschlussarbeit muss als Fotografieleistung erkennbar sein.

Beim BFF-Förderpreis wird die Gesamtpreissumme von 12.500 Euro unter den von der Jury ausgewählten besten Hochschulabschlussarbeiten (mindestens drei, maximal fünf Arbeiten) zu gleichen Teilen aufgeteilt. Derjenige Förderpreisträger, dessen Hochschulabschlussarbeit von der Jury als „Best of the Best“ bestimmt wird, erhält zusätzlich zu dem BFF-Förderpreis den mit 2.500,00 Euro dotierten Reinhart-Wolf-Preis. Die Preisträger sind verpflichtet, von den Arbeiten, die die Jury für die Ausstellungen auswählt, auf eigene Kosten ausstellungsfähige Prints zur Verfügung zu stellen.

Einzureichen ist die komplette Arbeit im Original oder als Duplikat. Videos sind nur im VHS-Format zugelassen und CD/DVD nur zusammen mit hochwertigen Prints. Eine Übersendung der Arbeiten per E-Mail oder nur per CD/DVD ist nicht zulässig. Mit der Abschlussarbeit ist auch eine kurze schriftliche Zusammenfassung der Aufgabenstellung (maximal 1/2 Seite DIN A4) sowie die Einverständniserklärung der Lehrenden mit Bestätigung über den bestandenen Hochschulabschluss auf dem Teilnahmeschein vorzulegen. Bei ausländischen Hochschulabschlüssen ist außerdem eine Kopie der Urkunde beizufügen, die den erfolgreichen Hochschulabschluss bestätigt.

Die Wettbewerbsentscheidungen werden unter Aufsicht des Justiziars RA Dr. Wolfgang Maaßen von einer unabhängigen Fachjury getroffen, deren Entscheidungen bindend sind. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Zur Jury gehören:
Jutta Buer (Vorstand / Reinhart-Wolf-Stiftung, München),
Anna Gripp (Redaktion / Photonews, Hamburg),
Tom Jacobi (AD / stern, Hamburg),
Claus Koch (CEO / Claus KochTM, Düsseldorf),
Susanne Nagel (Head of Artbuying / Jung von Matt Werbeagentur, Hamburg),
Prof. Manfred Schmalriede (Präsident der Deutschen Fotografischen Akademie, Neulingen) und
Gunter Schwarzmaier (AD / NEON, München).
Jurymitglieder können bei Verhinderung kurzfristig durch andere geeignete Personen ersetzt werden.

Einsendeschluss: Bis zum 3. April 2007, spätestens 18 Uhr, müssen die Unterlagen komplett beim BFF, Norbert Waning, Tuttlinger Straße 95, D-70619 Stuttgart, Tel. 0711 / 473422, Fax 0711 / 475280, als Wertpaket oder Einschreiben eingegangen sein.

Weitere Infos unter http://www.bff.de oder im Teilnahmebogen

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Shell Wildlife Photographer of the Year 2007

JohnJohnson.jpg“Shell Wildlife Photographer of the Year” ist der weltweit älteste und renommierteste Naturfotowettbewerb. Im letzten Jahr wurden mehr als 18.000 Bilder von Amateuren und Profis aus mehr als 55 Ländern eingesandt. Mit den sich jährlich steigernden Leistungen der Fotografen und mit mehreren neuen und den überarbeiteten Kategorien verspricht der Wettbewerb 2007 größer und aufregender zu werden als jemals zuvor.

Der Wettbewerb findet statt, um die weltweit besten Bilder in der Naturfotografie zu finden und Fotografen zu visionären und ausdrucksstarken Interpretationen in der Naturfotografie anzuregen. Die Juroren bewerten die Bilder nach ästhetischer Wirkung und Originalität. Die Fotos sollen vorzugsweise in der freien Natur entstanden sein und die Natur wahrheitsgemäß darstellen.

Teilnehmen können bis Ende April 2007 Amateure und Professionals jeden Alters und jeder Nationalität. Alle im Wettbewerb prämierten Fotos werden von Oktober 2007 bis Frühjahr 2008 als Ausstellung im Natural History Museum in London zu sehen sein. Die Ausstellung wird anschließend im Vereinigten Königreich und in vielen anderen Ländern gezeigt werden.

Alle prämierten Bilder werden in einem Buch, dem Portfolio 17, veröffentlicht, die Siegerbilder werden außerdem in einer Sonderbeilage der Novemberausgabe des BBC Wildlife Magazine vorgestellt.

Weitere Infos unter http://www.nhm.ac.uk/wildphoto oder im deutschsprachigen Teilnahmeformular

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Fotocollagen von Cindy Sherman: A Play of Selves

CindySherman.jpgIn 72 Fotocollagen erzählt A Play of Selves die Geschichte einer jungen Frau, deren verschiedene, gegeneinander arbeitende Persönlichkeitsanteile sie zunächst zu überwältigen drohen, die ihre Selbstzweifel jedoch schließlich überwindet. Die 16 unterschiedlichen Charaktere, die Cindy Sherman darstellt, sind ihre ersten Versuche, sich selbst in fotografischen Inszenierungen als handelndes Subjekt einzusetzen – ein bahnbrechend neuer künstlerischer Ansatz.

Dazu schoss Sherman zunächst Hunderte von Fotos von sich selbst in Verkleidung und Dutzende von Posen. Aus den schwarzweißen Abzügen schnitt sie dann Einzelbilder heraus und benutzte ein sorgfältig geplantes, handgeschriebenes Skript, um die Bilder in einem vieraktigen "Theaterstück" zu gruppieren. Das Werk wurde 1976 erstmals in Buffalo, New York, gezeigt, wo Sherman damals studierte.

Im Hatje Cantz Verlag erschien kürzlich das Buch "A Play of Selves" in Deutsch/Englisch, das auf 128 Seiten insgesamt 82 Abbildungen zeigt, davon 80 in Duplex. Der Preis liegt bei 29,80 Euro.

Weitere Infos unter http://www.hatjecantz.de oder Bestellung unter Cindy Sherman. A Play of Selves

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Relaxt abtauchen – mit dem Unterwassergehäuse von DiCAPac

DiCaPac.gifDie B.I.G. Brenner Import- & Großhandels GmbH hat mit der DiCAPac eine neue und sichere Konstruktion eines Schutz- und Unterwasser-Gehäuses ins Programm aufgenommen. Der Rollverschluss stammt von wasserdichten Transportsäcken für Boots- und Wassersport. Dort hat sich diese Verschlussart seit Jahrzehnten bestens bewährt. Das flexible Gehäuse gestattet die Bedienung jedes Kameraschalters – egal ob an der Rückseite oder oben. Das Zoomobjektiv kann unbehindert ausfahren und fokussieren. Eigentlich fotografiert wird durch einen optischen Kunststoff, der beste Abbildungsqualität verspricht. Der Blick auf den Monitor ist jederzeit ungehindert möglich. Inkl. Umhängeband und ausführliche Bedienungs- und Pflege-Anleitung.

Material und Eignung: Hochwertiges, strapazierfähiges PVC TPU PC und Silikon Material gewähren den Einsatz bei Hitze und Kälte. Also ideal nicht nur für Strand, Sand, Wasser, Schwimmbad, Schnorcheln, Tauchen, Bootsausflug sondern auch für die Baustelle, die Werkstatt, das Tropenhaus, den Rodelspaß, die Skipiste, die Schaumparty oder bei ’ner Tortenschlacht.

Der Preis liegt übrigens bei 40 Euro. Zu haben ist das Unterwassergehäuse für fast alle gängigen Kameratypen!

Weitere Infos unter http://www.dicapac.com/eng/info-01.htm

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Raymond Depardon: VILLES / CITIES / STÄDTE

[mygal=RaymondDepardon]Das Berliner Museum für Fotografie und die Fondation Cartier pour l’art contemporain präsentieren mit Unterstützung des ZKM Karlsruhe bis zum 1. April Arbeiten von Raymond Depardon. Aus zwölf Metropolen dieser Welt, von Kairo bis Rio, von Shanghai bis Dubai und von Addis Abeba bis New York brachte der französische Fotograf und Filmemacher zwölf Filme und viele Fotografien mit.

Nur kurz blieb er jeweils in den Städten, um seinen ersten Eindruck unmittelbar zu dokumentieren. Die von ihm ausgewählten Städte befinden sich immer im Umbruch und waren daher für seinen neuen Blick empfänglich. Depardon liebt es, sich in fremden Städten zu verlieren und sich dem Fluss der Passanten in belebten Straßen anzuvertrauen. Dort machte er - für ihn neu und ungewohnt - Farbfotos und -filme, die den Alltag der Menschen dokumentieren. Die Filme werden in einer großen Installation im ruinösen Kaisersaal des Museums für Fotografie simultan gezeigt. Im angrenzenden Ausstellungsraum werden etwa 300 Fotografien präsentiert.

Villes, City, StadtVilles, City, Stadt
Zur Ausstellung erscheint ein Reisetagebuch von Raymond Depardon bei Fondation Cartier pour l’art contemporain, Paris / Steidl, Göttingen. Dreisprachig (französisch, englisch, deutsch), broschiert, 17 x 22,6 cm, 296 Seiten, 278 Farbfotografien, ISBN 978-3-86521-435-5. Verkaufspreis 38 €.

Weietere Infos unter http://www.smb.museum/smb

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FIRST CLASS German Fashion Photo Edition

Beate Hansen: LindaMode und Fotografie - das war Liebe auf den ersten Blick. Eine unendlich ergiebige, sich ständig selbst erneuernde Verbindung, erfolgreich und konstant und noch heute, mehr als 100 Jahre nach dem ersten Rendezvous, mit einer nicht absehbaren Zukunftsperspektive. Die „FIRST CLASS German Fashion Photo Edition“ sucht und zeigt zeitgleich zur CPD 2007 solche Highlights aus dem Segment ausgesuchter deutscher Modefotografie in ihrem künstlerischen Ausdruck. Die Ausstellung findet bis zum 15. März in den Räumen der Düsseldorfer Galerie editionKUNSTWERK in der Bilker Strasse statt.

Der kleinste gemeinsame Nenner in der Fotografie könnte der Mensch, das Model sein, und das macht es so spannend, - denn nichts interessiert uns naturgemäß mehr, als wir selber in allen Facetten.

Ob Wissenschaft oder Kunst, Journalismus oder Technik, ob mikroskopisch klein oder aus großer Entfernung - Fotografie kann etwas erreichen und verändern, Fotografie kann unterhalten, verdeutlichen und begeistern. Die Fotografie hat uns die Welt näher gebracht. Und sie hat unsere Sicht auf die Dinge verändert, sie konkretisiert, in historischem wie gegenwärtigem Kontext. Fotografie dokumentiert unser Leben, hält es fest in dem einen Moment den wir bestimmen. Und dieser Moment ist der Aspekt, der aus einer beliebigen Fotografie das Besondere, Einzigartige und Große machen kann.

Mit Arbeiten von: Wiebke Bosse, Peter Godry, Beate Hansen, Birgit Klemt, Thomas Paulus, Claus Wickrath

Weitere Infos unter http://www.looxx.com

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MY VISION: Ideen für die Welt von morgen

[mygal=MyVision]Wozu Visionen? 2007 wird Mannheim als Stadt 400 Jahre alt. Viel Zeit, die Geschichte zu feiern und darüber nachzudenken, wohin die Zeitläufe uns gespült haben. Die Ausstellung my vision in der Mannheimer Galerie Zephyr schaut nach vorne. In einer Zeit, in der Visionen viel gefordert und wenig gezeigt werden, holt sie die Antworten von Künstlern ein und zeigt bis zum 15. April Ideen für die Welt von morgen.

Die Zukunft: my vision ist eine Ausstellung mit persönlichen Visionen, in denen Künstler die Realität reflektieren, um aus ihr heraus eine von ihnen erwartete Zukunft vorzustellen. Die Mehrzahl der beteiligten Künstler hat für diese Ausstellung neue Arbeiten angefertigt, die um unterschiedliche Aspekte von "Visionen" kreisen.

FLCO denken über eine Welt ohne Öl nach, Melanie Manchot befragt junge Musiker nach ihren Visionen in ihrer Musik, Eno Henze entwirft eine beinahe unmögliche Innenwelt und Warren Neidichs euchtende Antwort hat mit Zukunft und Vergangenheit gleichermaßen zu tun. Paul M. Smith reflektiert die schöne neue Welt der Celebrities, Ruth Hutter zertrümmert unsere wundervolle Fernsehwelt, OLGA arbeitet als Künstlergruppe ebenso visionär wie IngridMwangiRobertHutter , die mit Jimmy Ogonga über Kolonialismus und kulturelle Grenzen arbeiten. Timothy Archibald hat in der Szene der Sex-Maschinen Hersteller recherchiert, Kris Scholz denkt über den Verlust des Selbstverständlichen nach und bei Marc Räder stehen wir vor unüberwindlichen Grenzen aus Kriegsabfall. Björn Melhus spürt den visionären Mythen der jüngeren Vergangenheit nach, Josh Müller findet den magischen Moment zwischen Alt und Neu, bei Ori Gersht wird die Natur zu einer Projektionsfläche menschlicher Erfahrung und Samuel Henne schenkt uns eine sehr private Vision. Bianca Gutberlet forscht über die Idyllisierung des Alltags, Timo Burgmeier zeigt uns die Vielfalt der illusionären Architektur ebenso in verschiedenen Kontinenten wie Davis Steets , der schräge Blicke auf Zivilisationskonflikte in Afrika und Asien wirft.

Künstler: Timothy Archibald, San Francisco, F; Timo Burgmeier, Heidelberg, F; FLCO, Berlin; I Ori Gersht, London, V; Bianca Gutberlet, Paris, F; Samuel Henne, Braunschweig F,I; Eno Henze, Berlin, I/F; Ruth Hutter, Mannheim V/I; Melanie Manchot, London, Berlin V; Björn Melhus, Berlin V; Josh Müller, Wien V/I ; Ingrid MwangiRobertHutter, Ludwigshafen/Rh. V/I ; Warren Neidich, London, Berlin I; Jimmy Ogonga Nairobi V/I OLGA, Zürich, Hamburg F,I; Marc Räder, Berlin, F; Rankin/Smith, London, F; Kris Scholz, Düsseldorf F; David Steets, München, F F (Fotografie) I (Installation) V (Video)

Katalog: Begleiter und Teil der Ausstellung ist der Katalog, der als aktives Wissensnetz aufgebaut ist und Text-, Bild-, Audio- und Video-Files ganz neu verbindet. Der Katalog ist Teil der Ausstellung und ebenso visionär wie die beteiligten Arbeiten. Hans-Dieter Huber (Stuttgart) und Mark Gisbourne (Berlin und London) steuern die Essays bei, Thomas Schirmböck und Carolin Ellwanger (Ass.) kuratieren und stellen Künstler und Kunstwerke vor. Weitere Infos hier: my vision, m. 1 DVD-Video

Weitere Infos unter http://www.zephyr-mannheim.de oder http://www.my-vision.eu

 

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