Tagesarchiv für den 21. Februar 2007
Die B.I.G. Brenner Import- & Großhandels GmbH hat mit der DiCAPac eine neue und sichere Konstruktion eines Schutz- und Unterwasser-Gehäuses ins Programm aufgenommen. Der Rollverschluss stammt von wasserdichten Transportsäcken für Boots- und Wassersport. Dort hat sich diese Verschlussart seit Jahrzehnten bestens bewährt. Das flexible Gehäuse gestattet die Bedienung jedes Kameraschalters – egal ob an der Rückseite oder oben. Das Zoomobjektiv kann unbehindert ausfahren und fokussieren. Eigentlich fotografiert wird durch einen optischen Kunststoff, der beste Abbildungsqualität verspricht. Der Blick auf den Monitor ist jederzeit ungehindert möglich. Inkl. Umhängeband und ausführliche Bedienungs- und Pflege-Anleitung.
Material und Eignung: Hochwertiges, strapazierfähiges PVC TPU PC und Silikon Material gewähren den Einsatz bei Hitze und Kälte. Also ideal nicht nur für Strand, Sand, Wasser, Schwimmbad, Schnorcheln, Tauchen, Bootsausflug sondern auch für die Baustelle, die Werkstatt, das Tropenhaus, den Rodelspaß, die Skipiste, die Schaumparty oder bei ’ner Tortenschlacht.
Der Preis liegt übrigens bei 40 Euro. Zu haben ist das Unterwassergehäuse für fast alle gängigen Kameratypen!
Weitere Infos unter http://www.dicapac.com/eng/info-01.htm
21. Februar 2007
[mygal=RaymondDepardon]Das Berliner Museum für Fotografie und die Fondation Cartier pour l’art contemporain präsentieren mit Unterstützung des ZKM Karlsruhe bis zum 1. April Arbeiten von Raymond Depardon. Aus zwölf Metropolen dieser Welt, von Kairo bis Rio, von Shanghai bis Dubai und von Addis Abeba bis New York brachte der französische Fotograf und Filmemacher zwölf Filme und viele Fotografien mit.
Nur kurz blieb er jeweils in den Städten, um seinen ersten Eindruck unmittelbar zu dokumentieren. Die von ihm ausgewählten Städte befinden sich immer im Umbruch und waren daher für seinen neuen Blick empfänglich. Depardon liebt es, sich in fremden Städten zu verlieren und sich dem Fluss der Passanten in belebten Straßen anzuvertrauen. Dort machte er - für ihn neu und ungewohnt - Farbfotos und -filme, die den Alltag der Menschen dokumentieren. Die Filme werden in einer großen Installation im ruinösen Kaisersaal des Museums für Fotografie simultan gezeigt. Im angrenzenden Ausstellungsraum werden etwa 300 Fotografien präsentiert.
Villes, City, Stadt
Zur Ausstellung erscheint ein Reisetagebuch von Raymond Depardon bei Fondation Cartier pour l’art contemporain, Paris / Steidl, Göttingen. Dreisprachig (französisch, englisch, deutsch), broschiert, 17 x 22,6 cm, 296 Seiten, 278 Farbfotografien, ISBN 978-3-86521-435-5. Verkaufspreis 38 €.
Weietere Infos unter http://www.smb.museum/smb
21. Februar 2007
Mode und Fotografie - das war Liebe auf den ersten Blick. Eine unendlich ergiebige, sich ständig selbst erneuernde Verbindung, erfolgreich und konstant und noch heute, mehr als 100 Jahre nach dem ersten Rendezvous, mit einer nicht absehbaren Zukunftsperspektive. Die „FIRST CLASS German Fashion Photo Edition“ sucht und zeigt zeitgleich zur CPD 2007 solche Highlights aus dem Segment ausgesuchter deutscher Modefotografie in ihrem künstlerischen Ausdruck. Die Ausstellung findet bis zum 15. März in den Räumen der Düsseldorfer Galerie editionKUNSTWERK in der Bilker Strasse statt.
Der kleinste gemeinsame Nenner in der Fotografie könnte der Mensch, das Model sein, und das macht es so spannend, - denn nichts interessiert uns naturgemäß mehr, als wir selber in allen Facetten.
Ob Wissenschaft oder Kunst, Journalismus oder Technik, ob mikroskopisch klein oder aus großer Entfernung - Fotografie kann etwas erreichen und verändern, Fotografie kann unterhalten, verdeutlichen und begeistern. Die Fotografie hat uns die Welt näher gebracht. Und sie hat unsere Sicht auf die Dinge verändert, sie konkretisiert, in historischem wie gegenwärtigem Kontext. Fotografie dokumentiert unser Leben, hält es fest in dem einen Moment den wir bestimmen. Und dieser Moment ist der Aspekt, der aus einer beliebigen Fotografie das Besondere, Einzigartige und Große machen kann.
Mit Arbeiten von: Wiebke Bosse, Peter Godry, Beate Hansen, Birgit Klemt, Thomas Paulus, Claus Wickrath
Weitere Infos unter http://www.looxx.com
21. Februar 2007
[mygal=MyVision]Wozu Visionen? 2007 wird Mannheim als Stadt 400 Jahre alt. Viel Zeit, die Geschichte zu feiern und darüber nachzudenken, wohin die Zeitläufe uns gespült haben. Die Ausstellung my vision in der Mannheimer Galerie Zephyr schaut nach vorne. In einer Zeit, in der Visionen viel gefordert und wenig gezeigt werden, holt sie die Antworten von Künstlern ein und zeigt bis zum 15. April Ideen für die Welt von morgen.
Die Zukunft: my vision ist eine Ausstellung mit persönlichen Visionen, in denen Künstler die Realität reflektieren, um aus ihr heraus eine von ihnen erwartete Zukunft vorzustellen. Die Mehrzahl der beteiligten Künstler hat für diese Ausstellung neue Arbeiten angefertigt, die um unterschiedliche Aspekte von "Visionen" kreisen.
FLCO denken über eine Welt ohne Öl nach, Melanie Manchot befragt junge Musiker nach ihren Visionen in ihrer Musik, Eno Henze entwirft eine beinahe unmögliche Innenwelt und Warren Neidichs euchtende Antwort hat mit Zukunft und Vergangenheit gleichermaßen zu tun. Paul M. Smith reflektiert die schöne neue Welt der Celebrities, Ruth Hutter zertrümmert unsere wundervolle Fernsehwelt, OLGA arbeitet als Künstlergruppe ebenso visionär wie IngridMwangiRobertHutter , die mit Jimmy Ogonga über Kolonialismus und kulturelle Grenzen arbeiten. Timothy Archibald hat in der Szene der Sex-Maschinen Hersteller recherchiert, Kris Scholz denkt über den Verlust des Selbstverständlichen nach und bei Marc Räder stehen wir vor unüberwindlichen Grenzen aus Kriegsabfall. Björn Melhus spürt den visionären Mythen der jüngeren Vergangenheit nach, Josh Müller findet den magischen Moment zwischen Alt und Neu, bei Ori Gersht wird die Natur zu einer Projektionsfläche menschlicher Erfahrung und Samuel Henne schenkt uns eine sehr private Vision. Bianca Gutberlet forscht über die Idyllisierung des Alltags, Timo Burgmeier zeigt uns die Vielfalt der illusionären Architektur ebenso in verschiedenen Kontinenten wie Davis Steets , der schräge Blicke auf Zivilisationskonflikte in Afrika und Asien wirft.
Künstler: Timothy Archibald, San Francisco, F; Timo Burgmeier, Heidelberg, F; FLCO, Berlin; I Ori Gersht, London, V; Bianca Gutberlet, Paris, F; Samuel Henne, Braunschweig F,I; Eno Henze, Berlin, I/F; Ruth Hutter, Mannheim V/I; Melanie Manchot, London, Berlin V; Björn Melhus, Berlin V; Josh Müller, Wien V/I ; Ingrid MwangiRobertHutter, Ludwigshafen/Rh. V/I ; Warren Neidich, London, Berlin I; Jimmy Ogonga Nairobi V/I OLGA, Zürich, Hamburg F,I; Marc Räder, Berlin, F; Rankin/Smith, London, F; Kris Scholz, Düsseldorf F; David Steets, München, F F (Fotografie) I (Installation) V (Video)
Katalog: Begleiter und Teil der Ausstellung ist der Katalog, der als aktives Wissensnetz aufgebaut ist und Text-, Bild-, Audio- und Video-Files ganz neu verbindet. Der Katalog ist Teil der Ausstellung und ebenso visionär wie die beteiligten Arbeiten. Hans-Dieter Huber (Stuttgart) und Mark Gisbourne (Berlin und London) steuern die Essays bei, Thomas Schirmböck und Carolin Ellwanger (Ass.) kuratieren und stellen Künstler und Kunstwerke vor. Weitere Infos hier: my vision, m. 1 DVD-Video
Weitere Infos unter http://www.zephyr-mannheim.de oder http://www.my-vision.eu
21. Februar 2007
Scrapbooks sind in den USA der Renner. Sie sind originell, farbenfroh und laden immer wieder zum Durchblättern ein. Die Pixopolis KG, Hersteller von Printerzeugnissen wie Bildbänden und Kalendern, sucht jetzt die 50 schönsten Scrapbook-Designs. Dabei sollen Designvorlagen auf gestalterisch hohem Niveau erstellt werden, die den Kunden später als Designvorlagen für Ihre Bücher dienen können. Der Wettbewerb richtet sich in erster Linie an Designstudenten, Gestalter, Grafiker und Fotografen, aber auch an alle anderen, die ein kreatives Händchen haben.
Auf die Gewinner des Gestaltungswettbewerbs warten Sachpreise im Gesamtwert von mehr als 5.000 Euro. Der Hauptpreis ist ein MacBook mit 2,0 Ghz, zweiter bis dritter Preis ein Mac mini und vierter sowie fünfter ein iPod nano. Als 6. bis 50. Preis locken Gutscheine für Pixopolis-Produkte. Die besten 20 Vorschläge werden darüber hinaus auf der Unternehmens-Webseite vorgestellt. Sie sollen auch in die Gestaltungssoftware pixGEN eingebunden und den Kunden als Designvorlage zur Verfügung gestellt werden.
Einsendeschluss für den Wettbewerb ist der 1. März 2007.
Und so geht’s: Die Teilnehmer haben die Auswahl zwischen dem Fotobuch „Hardcover“ und dem Fotobuch „Square“. Gestaltet werden sollen 24 Innenseiten und der Umschlag zu einem selbstgewählten Thema wie beispielsweise Kinder, Urlaub, Hobby oder Lifestyle. Da lediglich die Hintergrund-Designs gestaltet werden sollen, sind für Fotos Platzhalter einzurichten. Das Ergebnis schicken die Teilnehmer als TIFF- oder PNG-Datei auf CD-ROM oder DVD zu Pixopolis nach Hamm.
Weitere Infos unter http://www.pixopolis.de
21. Februar 2007
[mygal=AndreasGursky]Erstmals seit neun Jahren präsentiert Andreas Gursky seine Werke wieder in Deutschland im Rahmen einer Einzelausstellung im musealen Kontext. Der Düsseldorfer Künstler zeigt bis zum 13. Mai im Münchener Haus der Kunst 46 großformatige Exponate. Ein Großteil dieser Auswahl ist nach seiner 2001 durchgeführten und viel beachteten Ausstellung im Museum of Modern Art in New York entstanden. Die Präsentation umfasst Werke aus 20 Jahren künstlerischer Produktion: Die älteste Arbeit stammt von 1987, die neuesten von 2007. Die bislang größte Einzelausstellung des Künstlers wird im Ostflügel vom Haus der Kunst auf 1.800 Quadratmetern gezeigt. Für diese Ausstellung hat Andreas Gursky auch die bekannten Motive mit den heute zur Verfügung stehenden digitalen Techniken neu interpretiert. Das Standardformat seiner Bilder hat Gursky ebenfalls vergrößert, um sie speziell auf die Ausstellungssituation zuzuschneiden. Die größten Aufnahmen messen nun 188 x 508 cm.
Andreas Gursky wurde 1955 in Leipzig geboren und studierte von 1978 bis 1981 an der Folkwangschule in Essen. Anschließend wechselte er zur Staatlichen Kunstakademie Düsseldorf, wo er 1985 sein Studium als Meisterschüler bei Professor Bernd Becher beendete. Seit Ende der 80er-Jahre hat Andreas Gursky seine Arbeiten in unzähligen Einzel- und Gruppenausstellungen präsentiert. Seine Werke sind in bedeutenden nationalen und internationalen Sammlungen vertreten. Darüber hinaus erzielen sie bei Versteigerungen regelmäßig Höchstpreise.
Von Beginn seiner künstlerischen Arbeit an hat Andreas Gursky Themen der Zeit unter den Oberbegriffen Arbeit, Freizeit, Präsentation und Repräsentation behandelt. Diesen Kategorien lassen sich seine Fotografien von der Herstellung von Gütern, deren Vertrieb sowie von modernen Produktionsanlagen und internationalen Börsen, von Großveran-staltungen wie Konzerten, sportlichen Ereignissen und Aspekten des Massentourismus sowie von der Präsentation von Luxusgütern bis hin zu Supermarktprodukten zuordnen.
Die Motivwelt von Andreas Gursky bedient sich der visuellen Codes einer globalisierten Welt; dabei gründen die seinen Bildern zugrunde liegenden kollektiven Erinnerungen nicht mehr notwendigerweise auf eigenen Erfahrungen, sondern können auch medial vermittelt sein. Die Bilder von Andreas Gursky scheinen uns auf den ersten Blick oft vertraut und verständlich, weil wir die Situationen oder Schauplätze bereits im Gedächtnis oder Unterbewusstsein gespeichert haben.
Die Fotografien sind oft aus leicht erhöhter Perspektive aufgenommen. Dieser Standpunkt zeigt die örtlichen Zusammenhänge in einer für den Betrachter ungewohnten Totale. Manchmal präsentiert der Künstler sein Motiv auch in Auf- und Schrägsicht oder in Auf- und Untersicht zugleich; eine künstliche, privilegierte Perspektive entsteht, die es dem Betrachter erlaubt, schwerelos über dem Motiv zu schweben. Er kann die Objekte in einer idealtypischen Ausprägung wahrnehmen, die ihm üblicherweise verwehrt ist. So wird ihm eine Verfügbarkeit und Zugänglichkeit suggeriert, die in der Realität nicht existiert. Die außergewöhnliche Popularität der Bilder von Andreas Gursky hat auch mit dieser Form von Zugänglichkeit zu tun.
Menschen werden in die jeweilige Szenerie eingebunden. Abgebildet im Maßstab von Miniaturen, sind sie keine handelnden Individuen, sondern spielen die Rolle von Statisten und funktionieren als Stellvertreter für den Betrachter: Spaziergänger unter einer Autobahnbrücke, Zuschauer der Tour de France, Bewohner von Hochhäusern, Fabrikarbeiter, Badende am Strand oder Abgeordnete im Bundestag. Die Aufnahmen wirken übersichtlich und geordnet. Durch die Wiederholung und Variation einzelner Bildbestandteile entstehen Ornamente, so dass die Werke aus der Ferne grafisch erscheinen, die Details jedoch aus der Nähe betrachtet eine Überfülle von Informationen bieten.
Seit Anfang der 90er-Jahre nutzt Andreas Gursky bei seiner Bildherstellung die technischen Möglichkeiten einer digitalen Bearbeitung. Die Motive werden sowohl mit analogen als auch mit digitalen Mitteln fotografiert. Aus einer größeren Anzahl von Aufnahmen wird dann mit digitaler Technik ein endgültiges Bild komponiert. Bei den Werken von Andreas Gursky handelt es sich also nicht mehr um klassische Dokumentarfotografien, welche die Objekte möglichst genau mit Hilfe ihres Mediums nachzeichnen, sondern um Fiktionen auf der Grundlage von Fakten. "Wirklichkeit ist überhaupt nur darzustellen, indem man sie konstruiert." Feststellung und Behauptung, Darstellung und Vorstellung sind in einem Bild vereint.
Die Komposition aus einer größeren Anzahl von Aufnahmen ermöglicht auch das Entstehen von Bildern, die dem Momenthaften vollkommen enthoben scheinen und dennoch ein ganz bestimmtes Ereignis zeigen. Die Arbeit "F1 Boxenstopp I" etwa hält einen dramatisch aufgeladenen Moment des Boxenstopps während eines Formel-1-Rennens fest, bei dem es auf Hundertstelsekunden ankommt und die Handlungen der Technikermannschaften auf äußerste Zeitökonomie ausgerichtet sind. Zugleich scheint diese Szene vom flüchtigen Augenblick losgelöst.
"Diese Ausstellung ist Neuland für mich." Mit ihrem paradoxen Charakter und ihrer idealtypischen Komposition können die Bilder von Andreas Gursky als Neuland angesehen werden: Sie formulieren gemeinschaftliche Erfahrungen, sind Zeichen ihrer Zeit und Konstruktionen, die einer komplexen Wirklichkeit gerecht werden; mit der scheinbaren Leichtigkeit eines Spaziergangs durch die Welt verbinden sie analytische Betrachtung mit purer Lust am Sehen.
Im Anschluss an den Auftakt im Haus der Kunst reist die Ausstellung zum Istanbul Modern in die Türkei und zum Sharjah Art Museum in die Vereinigten Arabischen Emirate. Die Ausstellung und ihre Tournee wurde von Thomas Weski, Hauptkurator am Haus der Kunst, vorbereitet.
Andreas Gursky. Katalog zur Ausstellung im Haus der Kunst, München
Der zugehörige 158-seitige Katalog mit rund 60 Abbildungen erscheint im Snoeck Verlag für 68 Euro (ISBN 978-3-936859-50-8).
Weitere Infos unter http://www.hausderkunst.de
21. Februar 2007
Am 23. und 24. März 2007 findet zum dritten Mal der Salon für Fotografie in Berlin statt. Das zweitägige größte Branchen-Get-Together Europas mit Portfolio Review bietet wieder parallel zum ADC direkten Kontakt zu Kreativen. Anmelden können sich Agenten, Model Agenturen, HMS-Agenturen, Produktionsfirmen, Bildagenturen oder Magazine. Freie Fotografen haben die Möglichkeit, Ihr Portfolio in der Präsenz-Bibliothek abzugeben.
Die Die Öffnungszeiten liegen am Freitag und Samstag zwischen 11 und 19 Uhr. Die Räumlichkeiten befinden sich im Gleisdreieck, in der Luckenwalder Straße 4-6 in Berlin Mitte.
Weitere Infos unter http://www.up-date.ws
21. Februar 2007