MY VISION: Ideen für die Welt von morgen
21.Februar 2007
[mygal=MyVision]Wozu Visionen? 2007 wird Mannheim als Stadt 400 Jahre alt. Viel Zeit, die Geschichte zu feiern und darüber nachzudenken, wohin die Zeitläufe uns gespült haben. Die Ausstellung my vision in der Mannheimer Galerie Zephyr schaut nach vorne. In einer Zeit, in der Visionen viel gefordert und wenig gezeigt werden, holt sie die Antworten von Künstlern ein und zeigt bis zum 15. April Ideen für die Welt von morgen.
Die Zukunft: my vision ist eine Ausstellung mit persönlichen Visionen, in denen Künstler die Realität reflektieren, um aus ihr heraus eine von ihnen erwartete Zukunft vorzustellen. Die Mehrzahl der beteiligten Künstler hat für diese Ausstellung neue Arbeiten angefertigt, die um unterschiedliche Aspekte von "Visionen" kreisen.
FLCO denken über eine Welt ohne Öl nach, Melanie Manchot befragt junge Musiker nach ihren Visionen in ihrer Musik, Eno Henze entwirft eine beinahe unmögliche Innenwelt und Warren Neidichs euchtende Antwort hat mit Zukunft und Vergangenheit gleichermaßen zu tun. Paul M. Smith reflektiert die schöne neue Welt der Celebrities, Ruth Hutter zertrümmert unsere wundervolle Fernsehwelt, OLGA arbeitet als Künstlergruppe ebenso visionär wie IngridMwangiRobertHutter , die mit Jimmy Ogonga über Kolonialismus und kulturelle Grenzen arbeiten. Timothy Archibald hat in der Szene der Sex-Maschinen Hersteller recherchiert, Kris Scholz denkt über den Verlust des Selbstverständlichen nach und bei Marc Räder stehen wir vor unüberwindlichen Grenzen aus Kriegsabfall. Björn Melhus spürt den visionären Mythen der jüngeren Vergangenheit nach, Josh Müller findet den magischen Moment zwischen Alt und Neu, bei Ori Gersht wird die Natur zu einer Projektionsfläche menschlicher Erfahrung und Samuel Henne schenkt uns eine sehr private Vision. Bianca Gutberlet forscht über die Idyllisierung des Alltags, Timo Burgmeier zeigt uns die Vielfalt der illusionären Architektur ebenso in verschiedenen Kontinenten wie Davis Steets , der schräge Blicke auf Zivilisationskonflikte in Afrika und Asien wirft.
Künstler: Timothy Archibald, San Francisco, F; Timo Burgmeier, Heidelberg, F; FLCO, Berlin; I Ori Gersht, London, V; Bianca Gutberlet, Paris, F; Samuel Henne, Braunschweig F,I; Eno Henze, Berlin, I/F; Ruth Hutter, Mannheim V/I; Melanie Manchot, London, Berlin V; Björn Melhus, Berlin V; Josh Müller, Wien V/I ; Ingrid MwangiRobertHutter, Ludwigshafen/Rh. V/I ; Warren Neidich, London, Berlin I; Jimmy Ogonga Nairobi V/I OLGA, Zürich, Hamburg F,I; Marc Räder, Berlin, F; Rankin/Smith, London, F; Kris Scholz, Düsseldorf F; David Steets, München, F F (Fotografie) I (Installation) V (Video)
Katalog: Begleiter und Teil der Ausstellung ist der Katalog, der als aktives Wissensnetz aufgebaut ist und Text-, Bild-, Audio- und Video-Files ganz neu verbindet. Der Katalog ist Teil der Ausstellung und ebenso visionär wie die beteiligten Arbeiten. Hans-Dieter Huber (Stuttgart) und Mark Gisbourne (Berlin und London) steuern die Essays bei, Thomas Schirmböck und Carolin Ellwanger (Ass.) kuratieren und stellen Künstler und Kunstwerke vor. Weitere Infos hier: my vision, m. 1 DVD-Video
Weitere Infos unter http://www.zephyr-mannheim.de oder http://www.my-vision.eu
Artikel gespeichert unter: Ausstellungen, News
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