Tagesarchiv für den 22. Februar 2007

Herbert-Schober-Preis der DGPh neu ausgeschrieben

junghand1.jpgDer Herbert-Schober-Preis der Sektion Medizin- und Wissenschaftsphotographie der Deutschen Gesellschaft für Photographie (DGPh) ist die höchste Auszeichnung, die in Deutschland für photographische Arbeiten auf diesem Gebiet vergeben wird. Der Preis erinnert seit 1978 an Prof. Dr. Dr. Herbert Schober (1905 – 1975), der die Sektion 1957 gründete und bis 1964 ihr erster Vorsitzender war. Der Preis ist mit 1.000 Euro dotiert.

Einzureichen sind photographische Arbeiten, die ein wissenschaftliches Thema dokumentieren oder sich künstlerisch mit einem wissenschaftlichen Thema auseinandersetzen. Erwartet werden bis zu sechs Vergrößerungen im Format bis 24×30 cm in Farbe oder Schwarzweiß, nicht aufgezogen, ohne Passepartout und Kaschierung, die zusätzlich auf CD vorzulegen sind. Die Arbeiten dürfen nicht älter als drei Jahre sein.

Die Bilder sind einzusenden an die Deutsche Gesellschaft für Photographie, Stichwort „Schober-Preis“, Rheingasse 8-12, 50676 Köln. Einsendeschluss ist der 30. Juni 2007.

Weitere Infos unter http://www.dgph.de

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19. BFF-Förderpreis & Reinhart-Wolf-Preis 2007

[mygal=SimonGallus]Mit dem BFF-Förderpreis werden die besten Hochschulabschlussarbeiten im Bereich Fotografie ausgezeichnet. Der Reinhart-Wolf-Preis wird als zusätzliche Auszeichnung für diejenige Abschlussarbeit vergeben, die die Jury aus den für den BFF-Förderpreis ausgewählten Arbeiten als „Best of the Best“ bestimmt. Der BFF-Förderpreis und der Reinhart-Wolf-Preis werden vom BFF Bund Freischaffender Foto-Designer ausgeschrieben und vom Kodak Kulturprogramm, dem stern, von NEON, BilderBilder e.V. und der Reinhart-Wolf-Stiftung gefördert.

Teilnehmen können Studenten, die im Zeitraum vom 1. April 2006 bis 31. März 2007 ihren Abschluss an einer inländischen oder ausländischen Hochschule oder Fachhochschule mit Erfolg erreicht haben. Die Hochschulabschlussarbeit muss als Fotografieleistung erkennbar sein.

Beim BFF-Förderpreis wird die Gesamtpreissumme von 12.500 Euro unter den von der Jury ausgewählten besten Hochschulabschlussarbeiten (mindestens drei, maximal fünf Arbeiten) zu gleichen Teilen aufgeteilt. Derjenige Förderpreisträger, dessen Hochschulabschlussarbeit von der Jury als „Best of the Best“ bestimmt wird, erhält zusätzlich zu dem BFF-Förderpreis den mit 2.500,00 Euro dotierten Reinhart-Wolf-Preis. Die Preisträger sind verpflichtet, von den Arbeiten, die die Jury für die Ausstellungen auswählt, auf eigene Kosten ausstellungsfähige Prints zur Verfügung zu stellen.

Einzureichen ist die komplette Arbeit im Original oder als Duplikat. Videos sind nur im VHS-Format zugelassen und CD/DVD nur zusammen mit hochwertigen Prints. Eine Übersendung der Arbeiten per E-Mail oder nur per CD/DVD ist nicht zulässig. Mit der Abschlussarbeit ist auch eine kurze schriftliche Zusammenfassung der Aufgabenstellung (maximal 1/2 Seite DIN A4) sowie die Einverständniserklärung der Lehrenden mit Bestätigung über den bestandenen Hochschulabschluss auf dem Teilnahmeschein vorzulegen. Bei ausländischen Hochschulabschlüssen ist außerdem eine Kopie der Urkunde beizufügen, die den erfolgreichen Hochschulabschluss bestätigt.

Die Wettbewerbsentscheidungen werden unter Aufsicht des Justiziars RA Dr. Wolfgang Maaßen von einer unabhängigen Fachjury getroffen, deren Entscheidungen bindend sind. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Zur Jury gehören:
Jutta Buer (Vorstand / Reinhart-Wolf-Stiftung, München),
Anna Gripp (Redaktion / Photonews, Hamburg),
Tom Jacobi (AD / stern, Hamburg),
Claus Koch (CEO / Claus KochTM, Düsseldorf),
Susanne Nagel (Head of Artbuying / Jung von Matt Werbeagentur, Hamburg),
Prof. Manfred Schmalriede (Präsident der Deutschen Fotografischen Akademie, Neulingen) und
Gunter Schwarzmaier (AD / NEON, München).
Jurymitglieder können bei Verhinderung kurzfristig durch andere geeignete Personen ersetzt werden.

Einsendeschluss: Bis zum 3. April 2007, spätestens 18 Uhr, müssen die Unterlagen komplett beim BFF, Norbert Waning, Tuttlinger Straße 95, D-70619 Stuttgart, Tel. 0711 / 473422, Fax 0711 / 475280, als Wertpaket oder Einschreiben eingegangen sein.

Weitere Infos unter http://www.bff.de oder im Teilnahmebogen

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Shell Wildlife Photographer of the Year 2007

JohnJohnson.jpg“Shell Wildlife Photographer of the Year” ist der weltweit älteste und renommierteste Naturfotowettbewerb. Im letzten Jahr wurden mehr als 18.000 Bilder von Amateuren und Profis aus mehr als 55 Ländern eingesandt. Mit den sich jährlich steigernden Leistungen der Fotografen und mit mehreren neuen und den überarbeiteten Kategorien verspricht der Wettbewerb 2007 größer und aufregender zu werden als jemals zuvor.

Der Wettbewerb findet statt, um die weltweit besten Bilder in der Naturfotografie zu finden und Fotografen zu visionären und ausdrucksstarken Interpretationen in der Naturfotografie anzuregen. Die Juroren bewerten die Bilder nach ästhetischer Wirkung und Originalität. Die Fotos sollen vorzugsweise in der freien Natur entstanden sein und die Natur wahrheitsgemäß darstellen.

Teilnehmen können bis Ende April 2007 Amateure und Professionals jeden Alters und jeder Nationalität. Alle im Wettbewerb prämierten Fotos werden von Oktober 2007 bis Frühjahr 2008 als Ausstellung im Natural History Museum in London zu sehen sein. Die Ausstellung wird anschließend im Vereinigten Königreich und in vielen anderen Ländern gezeigt werden.

Alle prämierten Bilder werden in einem Buch, dem Portfolio 17, veröffentlicht, die Siegerbilder werden außerdem in einer Sonderbeilage der Novemberausgabe des BBC Wildlife Magazine vorgestellt.

Weitere Infos unter http://www.nhm.ac.uk/wildphoto oder im deutschsprachigen Teilnahmeformular

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Fotocollagen von Cindy Sherman: A Play of Selves

CindySherman.jpgIn 72 Fotocollagen erzählt A Play of Selves die Geschichte einer jungen Frau, deren verschiedene, gegeneinander arbeitende Persönlichkeitsanteile sie zunächst zu überwältigen drohen, die ihre Selbstzweifel jedoch schließlich überwindet. Die 16 unterschiedlichen Charaktere, die Cindy Sherman darstellt, sind ihre ersten Versuche, sich selbst in fotografischen Inszenierungen als handelndes Subjekt einzusetzen – ein bahnbrechend neuer künstlerischer Ansatz.

Dazu schoss Sherman zunächst Hunderte von Fotos von sich selbst in Verkleidung und Dutzende von Posen. Aus den schwarzweißen Abzügen schnitt sie dann Einzelbilder heraus und benutzte ein sorgfältig geplantes, handgeschriebenes Skript, um die Bilder in einem vieraktigen "Theaterstück" zu gruppieren. Das Werk wurde 1976 erstmals in Buffalo, New York, gezeigt, wo Sherman damals studierte.

Im Hatje Cantz Verlag erschien kürzlich das Buch "A Play of Selves" in Deutsch/Englisch, das auf 128 Seiten insgesamt 82 Abbildungen zeigt, davon 80 in Duplex. Der Preis liegt bei 29,80 Euro.

Weitere Infos unter http://www.hatjecantz.de oder Bestellung unter Cindy Sherman. A Play of Selves

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