Monatsarchiv für März, 2007
Selected views ist eine Publikationsplattform für zeitgenössische Fotografie. Die hier vertretenen Fotografen sind für namhafte Werbeagenturen, Grafikstudios, Unternehmen und Redaktionen im In- und Ausland tätig. Darüber hinaus arbeiten sie an eigenen Projekten. Selected views bietet ihnen die Möglichkeit, ausgewählte Fotografien in einem Buch zu publizieren – ohne kommerzielle Zwänge und auf hohem ästhetischen Niveau. Gerade ist die neunte Ausgabe erschienen…
90 Fotografen präsentieren darin ihre Arbeiten auf 448 Seiten. Da selected views überraschen, anregen, begeistern und neugierig machen will auf mehr, ist der Anspruch an die veröffentlichten Arbeiten außerordentlich hoch. Von mehr als 1.000 Einsendungen ergab sich nach genauer Auswertung eine Auswahl von 296 Bildern für diese Ausgabe, eine klare Entscheidung, die dennoch die Vielfältigkeit und die hohe Qualität der eingesandten Arbeiten widerspiegelt.
Die Fotografien wurden von Europäischen Kreativen wie Lothar Albrecht - Galerist L.A. Galerie, Thomas Hobein - Kreativgeschäftsführer der Agentur Wolkenkratzer, Axel Martens - Fotograf und Mitbegründer von Klubfoto, Kerstin Mende - Head of Art Buying bei Scholz & Friends, Stefan Minder - international arbeitender Fotograf aus Zürich, Elke Seeger - Professorin an der Uni Duisburg-Essen, Andreas Wilhelm - Bildchef bei „Das Magazin“ in Zürich, juriert und ausgewählt.
Weitere Infos unter http://selectedviews.de
20. März 2007
[mygal=VisualLeader2007]Und es gibt sie doch: Packende Bildstrecken, faszinierende Fotos, originelle Anzeigen, kreative Websites. Vom 1. März bis 6. Mai 2007 zeigt die LeadAcademy für Mediendesign in den Hamburger Deichtorhallen „VisualLeader – das Beste aus deutschen Zeitschriften“. Die Ausstellung umfasst alle Arbeiten, die in diesem Jahr mit den begehrten LeadAwards, Deutschlands bedeutendstem Print- und Online-Preis, ausgezeichnet wurden. Zu sehen sind rund 180 Fotoserien, Magazinbeiträge, Anzeigen und Websites. Zusammen ergeben sie einen einzigartigen Eindruck über das kreative Leistungspotential der deutschen Zeitschriften- und Werbebranche.
„VisualLeader – das Beste aus deutschen Zeitschriften“ ist nicht nur die größte Ausstellung ihrer Art in Deutschland, sie kommt vor allem auf eine ganz besondere Weise zustande: Anders als bei anderen Kreativ-Wettbewerben kann man sich für die LeadAwards nicht bewerben. Eine unabhängige Fachjury durchforstet vielmehr die kompletten Jahrgänge von ca. 200 deutschen Zeitschriftentiteln und sucht preiswürdige Arbeiten heraus. Diese werden dann von einer prominent besetzten Hauptjury beurteilt und bewertet. Dadurch entsteht sowohl ein völlig unabhängiges, als auch ein wirklich umfassendes Urteil. Wer bei diesem Verfahren Gold, Silber oder Bronze erhält, kann mit Recht von sich behaupten, zu den Besten der Besten zu zählen.
Die Ausstellung „VisualLeader“ ist damit eine Standortbestimmung der deutschen Kreativ-Szene. Sie zeigt Trends auf, setzt Maßstäbe für die Zukunft und gibt Impulse für mehr Innovation in Print und Online. Sie macht anschaulich, was kommt und was bleibt.
Weitere Infos unter www.leadacademy.de/2007/index.html
20. März 2007
Mit „untitled“ zeigt Christina Kruse, eines der gefragtesten deutschen Top-Models und gleichzeitig GLAAD Preisträgerin 2005 („best emerging talent in photography“) ihre erste deutsche Einzelausstellung in der Hamburger Galerie „Robert Morat“. Die Ausstellung, realisiert in Zusammenarbeit mit der Kuratorin Carola Born, präsentiert vom 17. März bis 10. Mai Arbeiten aus Christina Kruses neuesten Serien „NO“ und „Kirchgänger“, sowie Arbeiten aus einem unbetitelten, multimedialen Reisetagebuch-Projekt, an dem sie bereits seit 1997 arbeitet.
In ihren narrativen, seriellen Photographien nutzt Christina Kruse das Stilmittel der Inszenierung, vor allem aber der Selbst-Inszenierung. Sie ironisiert und überzeichnet weibliche Stereotype, entwirft Figuren und beschäftigt sich mit der grundsätzlichen Frage nach Bild und Selbstbild. Christina Kruses Arbeit wurde bereits in New York (Spencer Brownstone Gallery) und in Paris (Galerie Valérie Cueto, Galerie Sanchez) präsentiert. Christina Kruse lebt und arbeitet in New York.
Weitere Infos unter http://www.robertmorat.de
20. März 2007
Aktion Mensch und die Kunstmesse art.fair fragen auch in diesem Jahr: „In was für einer Gesellschaft wollen wir leben?“ Vom 15. März bis 15. Juni können Kunstschaffende im Alter von 18 bis 45 Jahren ihre Arbeiten in Form von Malerei und Fotografie einreichen. Als Preise winken der Druck eines eigenen Künstlerkataloges im Wert von 10.000 Euro, die Gestaltung einer eigenen Website im Wert von 4.000 Euro und ein Gutschein für Künstlerbedarf im Wert von 1.500 Euro.
Der Gesellschafter ART.AWARD ist Teil des Gesellschafter-Projektes der Aktion Mensch. Unter dem Motto „Kunst gesucht: Zukunft gestalten“ soll der Wettbewerb einen Beitrag zur künstlerischen Auseinandersetzung um die Zukunft des Gemeinwesens leisten. In Zusammenarbeit mit der Kölner Messe für aktuelle Kunst ART.FAIR 21 erhalten junge Künstler die Gelegenheit, ihre Ideen und Visionen zu gesellschaftspolitischen Themen vorzustellen und mit der Öffentlichkeit zu diskutieren.
Es können sowohl Einzelarbeiten als auch Arbeiten von Gruppen bis maximal fünf Personen eingereicht werden. Das Kunstwerk darf nicht älter sein als sechs Jahre und nie zuvor andernorts ausgestellt worden sein.
Die Bewerbung erfolgt in Form von Fotos der Kunstwerke und einem erklärenden Text über ein Online-Formular oder per CD-Rom auf dem Postweg bis 15. Juni an die art.fair International GmbH. Die ausführlichen Teilnahmebedingungen sowie die Bewerbungsunterlagen stehen auf den Internetseiten der Veranstalter zum Download bereit.
Weitere Infos unter auf http://www.art-fair.de oder http://www.dieGesellschafter.de
Onlinebewerbung hier…
20. März 2007
Die Europäische Kommission ruft erneut Kunst- und Designstudenten in allen Mitgliedstaaten auf, ein kreatives Statement für Vielfalt und gegen Diskriminierung zu setzen. Der Fotowettbewerb ist Teil der EU-Kampagne "Für Vielfalt. Gegen Diskriminierung.", die über die europäische Antidiskriminierungsgesetzgebung aufklärt und dieses Jahr ganz im Zeichen des Europäischen Jahres der Chancengleichheit für alle steht.
Das Thema des Wettbewerbs lautet "Breaking Stereotypes". Die von den Teilnehmern geschaffene Fotografien oder Fotocollagen sollen Vielfalt unterstützen und gleichzeitig ein junges Publikum ansprechen. Die besten Photos werden von einer internationalen Jury aus Photographen, jungen Künstlern und angesehenen Design- und Kommunikationsexperten gekürt. Die Beiträge werden nach ihrer Kreativität und Originalität bewertet; auch ein gesamteuropäischer Ansatz spielt eine Rolle.
Der Wettbewerb steht Studierenden aus den Bereichen Fotografie, Kunst, Grafikdesign, Kommunikationsdesign, Visuelle Kommunikation, Mediendesign und verwandten Fachgebieten offen. Die Teilnehmer müssen an einer Akademie, einer Universität oder an einem College in einem der 27 EU-Mitgliedstaaten eingeschrieben sein. Zugelassen werden Beiträge von Einzelpersonen und von Teams, die aus bis zu drei Mitgliedern bestehen können.
Die glücklichen Gewinner erhalten Preise im Wert von bis zu 3.000 Euro. Die Ausbildungsstätte des Gesamtsiegers erhält für ihre Unterstützung weitere 3.000 Euro zur Förderung kreativer Talente bzw. zur Anschaffung von Ausrüstungsgegenständen. Die 35 besten Photos werden zunächst in Brüssel und danach in den Hauptstädten der drei Erstplatzierten ausgestellt.
Einsendeschluss ist der 30. Juni 2007. Teilnahmegebühren werden nicht erhoben.
Weitere Infos unter http://photocompetition.stop-discrimination.info/501.0.html
20. März 2007
[mygal=LicherFotopreis2007]Seit 1995 gibt es den Licher Fotopreis, für den jedes Jahr hunderte von Profi- und Amateurfotografen ihre besten Aufnahmen einreichen und hochwertige Geld- und Sachpreise gewinnen können. Für das Jahr 2007 schreibt die Licher Privatbrauerei somit zum dreizehnten Mal den Licher Fotopreis „Mensch & Natur“ aus.
Wettbewerbsziel ist es, die fotografische Erfassung des aktuellen Verhältnisses von Mensch und Natur zu fördern. Dabei können sowohl positive als auch negative Folgen unseres Umgangs mit der Natur in den Blick gerückt werden. Der Mensch selbst muss nicht sichtbar sein; die Spuren, die er hinterlässt, können aber Ausdruck des Verhältnisses von Menschen und Natur sein. Reine Naturfotografie kann dabei keine Berücksichtigung finden.
Die Preise werden für die künstlerisch, technisch und inhaltlich beeindruckendsten Fotos vergeben. Sie sollen als Einzelbilder Impressionen wiedergeben, die das Themenfeld nicht nur einem Fachpublikum, sondern auch einer breiten Öffentlichkeit nahe bringen.
Jeder Teilnehmer darf maximal drei Fotos mit einer kurzen Erklärung einreichen. Einsendungen mit mehr als drei Fotos müssen ausgeschlossen werden. Aus organisatorischen Gründen können nur Fotopapierabzüge angenommen und akzeptiert werden (keine elektronischen Bilder wie z.B. jpgs)
Die Fotos sind bis Samstag, den 15. September 2007 (Poststempel) an folgende Adresse einzusenden: Licher Privatbrauerei, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, In den Hardtberggärten, 35423 Lich
Die Jury unter der Leitung von Günter Osterloh, ehemaliger Leiter der Leica Akademie, setzt sich zusammen aus: Hans-Peter Hill (Bildchef der Nachrichtenagentur dpa), Christian-Matthias Pohlert (Bildchef der Frankfurter Allgemeinen Zeitung), einem Bildchef der Nachrichtenagentur AP, Norbert Lemb (Geschäftsführer des Naturschutz-Zentrum Hessen), Sibylle Trautmann (Leiterin der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit der Licher Privatbrauerei)
47 ausgesuchte Fotografien begleiten die drei prämierten Motive jedes Jahr auf einer Wanderausstellung quer durch Hessen.
Weitere Infos unter http://www.licher.de
20. März 2007
Der Fotomarathon wird in Europa immer populärer, und wurde bereits erfolgreich in Berlin, Bremen, Kopenhagen und Madrid durchgeführt. Bereits seit 2005 gibt es ihn auch in Steyr. Hier haben alle Teilnehmer des nächsten fotografischen Wettbewerbs am 5. Mai die Aufgabe, innerhalb von 12 Stunden insgesamt 24 vorgegebene Themen zu fotografieren. Dabei geht es nicht um physische Kondition, sondern um die Improvisation und Kreativität jedes Einzelnen. Trotz des Wettbewerbes soll der Spaß nicht zu kurz kommen – natürlich gibt es auch etwas zu gewinnen. Als Hauptpreis beispielsweise eine Pentax K 10D Digitalkamera…
Alle Teilnehmer erhalten 24 Aufgaben. Teilnehmer mit analogen Kameras erhalten einen Film für 24 Aufnahmen. Die Aufgaben müssen in der genannten Reihenfolge abgelichtet werden. Dazu stehen maximal 12 Stunden zur Verfügung, bis der belichtete Film abgegeben wird. Pro Aufgabe steht nur ein Bild zur Verfügung - daher ist Kreativität gefragt.
Die Filme werden entwickelt und von einer Jury bewertet. Alle Teilnehmer werden schriftlich von ihrer Platzierung verständigt. Die Preisverleihung und die Eröffnung der Fotoausstellung finden am Samstag, den 30.Juni 2007 um 15:00 Uhr im Stadtmuseum, Grünmarkt 26, im Rahmen des Steyrer Stadtfestes statt. Ausstellungsdauer: bis 25.August 2007.
Jeder kann am Fotomarathon teilnehmen, egal ob Amateur oder Vollprofi! Einzige Bedingung: Der Teilnehmer braucht eine Kleinbildkamera (z.B. eine Spiegelreflex-, Kompakt-, oder Sucherkamera). Zum ersten Mal können auch Fotografen mit Digitalkamera teilnehmen! Allerdings gilt: Manipulationen mit den digitalen Daten führen zum Auschluss aus der Wertung – Blitz, Stativ und Filter sind erlaubt.
Die Anmeldung zum Fotomarathon erfolgt per schriftlicher Anmeldung, per E-Mail, Fax oder Post. Anmeldeschluss ist der 27. April.2007! Ein Nenngeld von 20 Euro wird fällig.
Weitere Infos unter http://www.fotomarathon-steyr.at
20. März 2007
Der jährlich ausgeschriebene Nachwuchswettbewerb PhotoVision möchte diesmal erfahren: Wie sehen junge Fotografen das Thema „Freiheit“? Das Wort Freiheit provoziert bis heute zutiefst unterschiedliche Reaktionen: Die einen empfinden Freiheit als tiefes Glück, die anderen sehen darin eine Bedrohung. Ob in politischen, sozialen oder ganz privaten Dingen, die Frage nach Freiheit sorgt für Diskussionsstoff. Gefragt sind Bildfolgen, bestehend aus drei bis fünf Aufnahmen, die das Thema auf fotografisch und inhaltlich originelle Weise interpretieren.
Erwünscht ist in jedem Fall die originäre und in hohem Maße kreative Umsetzung des Themas mit einem überzeugenden individuellen Konzept. Die besten Fotografien werden mit Geld- und Sachpreisen im Gesamtwert von rund 22.000,– Euro prämiert.
Bewerben können sich Studenten, Auszubildende und Absolventen aus den Bereichen Fotografie und Fotodesign beteiligen sowie Fotografen mit abgeschlossenem Studium oder abgeschlossener Ausbildung, die nicht älter sind als 32 Jahre (Jahrgang 1975).
So machen sie mit: Serie einsenden, die aus drei bis fünf Einzelfotos besteht und einem schlüssigen Gesamtkonzept folgt. Es können Abzüge (keine Originale!) und Prints eingereicht werden, die nicht größer sind als 30 x 45 Zentimeter. Dias sind nicht zugelassen. Die Arbeiten dürfen nicht gerahmt, mit Passepartouts versehen oder auf Karton aufgezogen sein. Prints sind in jeder Ausführung zugelassen, dürfen jedoch keine nachträglichen manuellen Eingriffe aufweisen. Notwendiger Bestandteil der Arbeit ist eine kurze Konzeptbeschreibung. Die Fotografien müssen in den Jahren 2005 bis 2007 entstanden sein. Das Anmeldformular finden sie weiter unten als PDF zum Download.
Einsendeschluss ist der 31. Mai 2007. Es gilt das Datum des Poststempels. Eine Rücksendung ist nur möglich, wenn ein Adressaufkleber und ausreichend Rückporto beiliegen. Gerollte Einsendungen sind nicht zugelassen. Die Siegerbilder werden in PHOTOGRAPHIE und PHOTOGRAPHIE Online veröffentlicht.
Weitere Infos unter http://www.photographie.de/ sowie das Anmeldeformular unter http://www.photographie.de/uploads/media/PhotoVision_2007_Anmeldeformular.pdf
19. März 2007
Herausgebracht von Erik Kessels, Creative Director der niederländischen Agentur KesselsKramer, und Marion Blomeyer zeigt In Almost Every Picture #5 eine fotogene Dalmatinerlady, die von ihren Besitzern fotografisch in Szene gesetzt wurde. Die Schönheit der Vierbeinerdame, ihrer Konstitution und ihres Fells, faszinierte die Fotografen dabei ebenso sehr wie der treue Blick und das Posing vor der Kamera.
Auf insgesamt 146 Seiten setzen sie ihren Hund in verschiedenen Positionen in Szene. Immer wieder hält man Ausschau nach der gefleckten Hündin, selbst wenn andere Hunde oder Menschen das Motiv kreuzen. Man betrachtet sie fast schon, als sei sie ein geliebtes Mitglied der Familie, das mit einem aufgewachsen ist und als treuer Begleiter ständig zur Seite steht.
Die fünfte Ausgabe von In Almost Every Picture erschien bei KesselsKramer, Amsterdam, und kostet 24,95 Euro.
Die Special Edition, eine Box, die alle fünf Bücher sowie die DVD „Josephina“ enthält, ist für 175 Euro erhältlich.
The KesselsKramer Bookparty: Am 23. März besucht Erik Kessels, Creative Director von KesselsKramer und Herausgeber von In Almost Every Picture die Fotofachbuchhandlung Schaden.com in Köln. Einlass ist um 18.30 Uhr, Start des Programms mit einer Einführung durch den Amsterdamer Besuch um 19 Uhr.
Weitere Infos zu In Almost Every Picture #5 unter http://www.schaden.com/book oder über die Special Edition unter http://www.schaden.com/book/KesEriIn04548.html
19. März 2007
[mygal=Wasistwichtig]Unter der Frage „Was ist wichtig?“ hat die Alfred Toepfer Stiftung F.V.S. in Kooperation mit dem Haus der Photographie in den Deichtorhallen im März 2006 zwei Fotografinnen und einen Fotografen beauftragt, der Rolle europäischer Werte künstlerisch und fotografisch nachzugehen. Drei Monate lang setzten sie sich mit der Bedeutung von Werten in unterschiedlichen europäischen Kulturen auseinander. Die Bilder sollen zum Nachdenken anregen und das Thema Werte aus unterschiedlichen Blickwinkeln in das Bewusstsein der Öffentlichkeit tragen. Die Fotografen waren bei der Auswahl der Themen, Orte und Motive völlig frei.
Pepa Hristova, geboren 1977 in Sevlievo/Bulgarien, hat abgelegene Dörfer in ihrem Heimatland besucht. Nach 500-Jähriger türkischer Herrschaft in Bulgarien reagierte die bulgarische Regierung 1981 mit einer „Bulgarisierungskampagne“ der dort lebenden Türken. Hunderttausende so genannte Bulgarotürken wanderten daraufhin in die Türkei aus. Pepa Hristova hatte sich zur Aufgabe gemacht, die Unterschiede im öffentlichen Bewusstsein der beiden Länder sichtbar zu machen. Ihr Ziel war es, in den Gesichtern der Portraitierten ihre innere Haltung und Werte herauszuarbeiten.
Joana Deltuvaite, geboren 1981 in Vilnius/Litauen, ist den Unterschieden in den Hausbesetzerszenen in London, Amsterdam und Berlin nachgegangen. Sie ergründete während ihrer Reisen den Raum der Hausbesetzer, ihr tägliches Leben, ihre Werte und Haltungen zum Leben.
André Lützen, geboren 1963 in Hamburg, reiste an die europäischen Außengrenzen, wie die estnisch-russische Grenze in Narva, die osttürkische Grenze und spanische Grenze wie Mellia in Marokko und kanarische Inseln. Er untersuchte die unterschiedlichen Lebensweisen an den Außenlinien Europas und interessierte sich dabei besonders für den Austausch über die Grenzen, ob nun von Kulturen, Waren oder Menschen. Die existierende Vielfalt der Wertvorstellungen an den Extrempunkten Europas – und damit auch das Projekt an sich – soll vor allem über die Bildsprache zusammengehalten werden.
Die von Ingo Taubhorn kuratierte Ausstellung wird vom 9. März bis zum 6. Mai 2007 im Hamburger Haus der Photographie in den Deichtorhallen Hamburg gezeigt.
Weitere Infos unter http://www.deichtorhallen.de/513.html
19. März 2007
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