Monatsarchiv für Mai, 2008

Man Ray und L. Fritz Gruber – Jahre einer Freundschaft 1956 bis 1976

16. Mai – 31. August 2008
Raum 1-3, Köln, Mediapark

 Mit dieser Ausstellung wird erstmals ein wichtiger Teil der Privatkollektion des bekannten Kölner Sammlerpaares Renate und L. Fritz Gruber präsentiert, der dem Künstler Man Ray gewidmet ist. Das vielgestaltige Konvolut beinhaltet neben Photographien, bildnerischen Werken und Objekten des Künstlers umfangreiche Korrespondenz sowie zahlreiche Monographien, Ausstellungskataloge und Rezensionen aus der internationalen Presse. In diesem Bestand bildet sich das persönliche Engagement des Photoexperten L. Fritz Gruber für das Werk des Künstlers Man Ray ebenso ab wie es für die Kunstgeschichte wichtige Informationen über die letzten Schaffensjahre des Künstlers enthält.

Die Ausstellung wird mit wertvollen photographischen Leihgaben aus mehreren Museen und weiteren Privatsammlungen ergänzt. Aus dem Bestand der Sammlung Gruber/Museum Ludwig Köln, welches die Photokollektion Gruber seit 1977 beherbergt, werden rund 20 von Man Rays Künstlerportraits gezeigt, beispielsweise Highlights wie Bildnisse von Pablo Picasso, Jean Cocteau oder Max Ernst.

Hinzu kommen noch Ikonen wie Kiki, Violon d’Ingres, 1924, oder das Bildnis der Marquise Casati, circa 1928. Das Museum Abteiberg Mönchengladbach stellt eine Auswahl seiner Man-Ray-Photographien zur Verfügung, die aus der 1960 von Gruber initiierten Einzelausstellung des Künstlers (die erste nach 1945 in Deutschland) im Rahmen der photokina Bilderschauen stammen. Zwei für das Werk von Man Ray wichtige Künstlerinnen-Portraits von Dora Maar und Meret Oppenheim werden vom Museum Folkwang Essen ergänzend beigesteuert und die Kunstbibliothek der Staatlichen Museen zu Berlin entleiht zwei Portfolios mit Rayographien aus den 1960er Jahren, die historisch eng mit dem Privatbestand Gruber in Verbindung stehen. Vor allem ein außergewöhnliches Konvolut mit Kontaktkopien von Rayographien, 1962/63, aus dem Besitz des Ehepaares Gruber ist hier zu nennen.

 L. Fritz Gruber hatte schon sehr früh die Qualität von Man Rays Werk erkannt. Wie Gruber selbst in seinen Photographischen Erinnerungen 1988 formulierte, faszinierten ihn die Arbeiten des Surrealisten und Dadaisten schon in den 1930er Jahren. „Mich begeisterte eine vielseitig kreative Persönlichkeit, deren Werke damals Aufsehen erregten: der Amerikaner in Paris Man Ray. [...] Es dauerte bis 1957, bis ich ihn und seine Frau Juliet kennen und lieben lernte. [...] Den Bildband »Man Ray Portraits«, den ich 1963 herausgab und einleitete, versah er mit eigenwilligen Text- und Zahlenwertungen, immer noch Dadaist. Ein Magier, besonders der Photographie, und jeder Besuch bei ihm war wie eine Verjüngung“.

Ende der 1950er Jahre, als sich beide erstmals in Paris begegnen, blickt Gruber schon auf eine Dekade seiner Tätigkeit für die photokina in Köln zurück. Gerade die von ihm geprägten, so genannten Bilderschauen, die den kulturellen Teil der sich stetig vergrößernden Fachmesse ausmachen, haben das Ansehen des Mediums in der Öffentlichkeit entscheidend mit geprägt. Auch Man Ray ist für sein künstlerisches Œuvre in dieser Zeit bereits hoch geschätzt und international anerkannt. Zwischen ihm und L. Fritz Gruber entwickelt sich schnell ein Kontakt, der bis zum Tod des Künstlers 1976 bestehen bleibt. Gemeinsame Projekte werden realisiert, wie die Einzelausstellung mit Photographien Man Rays auf der photokina 1960, das 1963 erschienene Buch Man Ray Portraits und 1966 verleiht die DGPh ihren Kulturpreis an den Künstler.

Die Photographische Sammlung / SK Stiftung Kultur
Im Mediapark 7
50670 Köln

http://www.sk-kultur.de/photographie/phosa.htm


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Karin Székessy - Photography

Retrospektive im Rahmen der Photo Triennale Hamburg
17. Apr. 2008 - 31. Aug. 2008

 Mit ca. 250 Arbeiten aus den Genres Reportage, Orte und Menschen, Künstlerporträts, Kinder, Hunde, Stillleben, Blumen und Früchte, Landschaften und Akte gibt Karin Székessy einen Einblick in ihr fotografisches Schaffen aus fünf Jahrzehnten.

Das Spektrum der gezeigten Fotografien umfasst eigenhändig in der Dunkelkammer abgezogene Vintageprints genauso wie seit dem Jahr 2000 gefertigte Ausdrucke digitaler Bilder. Bestimmend für ihr Werk ist der eine präzise Augenblick des Sehens in der ihr eigenen Wahrnehmung. Ihre Aufnahmen - ob die berühmten Mädchenbilder der 1970er Jahre oder jüngere Blumen- und Landschaftsmotive - sind von höchster Ästhetik, Schönheit und Sinnlichkeit, entbehren aber häufig auch nicht einer gewissen Komik und Heiterkeit.


Zur Ausstellung erscheint ein Buch bei Edition Braus Heidelberg.

Infos zur Fotografin

Museum für Kunst und Gewerbe
Steintorplatz
20099 Hamburg St. Georg


http://www.mkg-hamburg.de/mkg.php/de/home/

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2 Fotowettbewerbe

 
Europäischer Naturfotograf des Jahres 2008
und Fritz-Pölking-Preis

bis 26.06.2008

und

Gesellschafter ART.AWARD 08
03. März bis 28. Juni

Europäischer Naturfotograf des Jahres 2008
und Fritz-Pölking-Preis
bis 26.06.2008

Die Gesellschaft Deutscher Tierfotografen (GDT) lädt jedes Jahr alle Amateur- und Profifotografen aus ganz Europa zur Teilnahme am Wettbewerb ‘Europäischer Naturfotograf des Jahres’ ein.

Der Gesamtsieger erhält einen Geldpreis von 2.000,- Euro. Alle Fotografen, die ein Bild platzieren, erhalten zudem den Ausstellungskatalog zum Wettbewerb kostenlos. Der Gesamtsieger sowie alle ersten und zweiten Plätze erhalten zusätzlich Freikarten für das Internationale Naturfoto-Festival in Lünen.

Fritz-Pölking-Preis
Der Fritz-Pölking-Preis ist von der Gesellschaft Deutscher Tierphotographen (GDT) ausgeschrieben. Diese erinnert damit an ihr Gründungs- und Ehrenmitglied. Einzusenden sind Bilder eines naturphotographischen Projekts oder ein Portfolio. Die Anzahl der Bilder muss mindestens 10, höchsten 20 Aufnahmen betragen.

GDT Gesellschaft Deutscher Tierfotografen
Karen Korte - Geschäftsführerin
Körnerstraße 4
D - 24103 Kiel
http://www.gdtfoto.de/content.php?start=ok&s_res=1440&lang=de

Gesellschafter ART.AWARD 08
03. März bis 28. Juni

Zum dritten Mal ruft der Gesellschafter ART.AWARD junge Künstler auf, Antworten auf die Frage »In was für einer Gesellschaft wollen wir leben?« zu finden. Vom 03. März bis 28. Juni können Kunstschaffende im Alter von 18 bis 45 Jahren ihre Arbeiten in Form von Malerei und Fotografie einreichen (zum Bewerbungsformular). Als Preise winken der Druck eines eigenen Künstlerkataloges im Wert von 10 000 Euro, die Gestaltung einer eigenen Website im Wert von 4 000 Euro und ein Gutschein für Künstlerbedarf im Wert von 1 500 Euro.

Der Gesellschafter
ART.AWARD 08 ist Teil des Gesellschafter-Projektes der Aktion Mensch. Unter dem Motto »Kunst gesucht: Zukunft gestalten« soll der Wettbewerb einen Beitrag zur künstlerischen Auseinandersetzung um die Zukunft des Gemeinwesens leisten. In Zusammenarbeit mit der Kölner Messe für aktuelle Kunst ART.FAIR 21 erhalten junge Künstler die Gelegenheit, ihre Ideen und Visionen zu gesellschaftspolitischen Themen vorzustellen und mit der Öffentlichkeit zu diskutieren.

Es können sowohl Einzelarbeiten als auch Arbeiten von Gruppen bis maximal fünf Personen eingereicht werden. Das Kunstwerk darf nicht älter sein als sechs Jahre und nie zuvor andernorts ausgestellt worden sein.

Vorauswahl durch Jury

Für hohe Qualitätsstandards sorgt auch in 2008 eine prominente Jury durch ihre Vorauswahl. Danach ist die breite Öffentlichkeit gefragt: Jeder Interessierte kann entweder direkt auf der Kunstmesse ART.FAIR 21 in Köln im Rahmen einer Sonderausstellung oder im Internet unter www.art-fair.de sowie unter dieGesellschafter.de seine Favoriten benennen. So fordert der Gesellschafter ART.AWARD nicht nur Künstler zur Auseinandersetzung mit der Gesellschaft auf, sondern regt zugleich die Bevölkerung an, über die Kunstwerke zu diskutieren und sich an der Abstimmung zu beteiligen.

http://diegesellschafter.de/projekt/events/art.award/

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