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VIDEONALE 11 – Festival für zeitgenössische Videokunst

Lia_Henning-EatMe4.jpgRot, erotisch, animalisch, changierend zwischen Glamour und Kanibalismus – so offenbart sich der monitorfüllende Mund mit den makellos weißen Zähnen. Die Arbeit der in England lebenden Videokünstlerin Lia Anna Henning ist eine von fünfzig Positionen, die die VIDEONALE 11 vom 15. März bis 15. April 2007 im Kunstmuseum Bonn präsentiert. Neben neuen Videoarbeiten u.a. von Jeanne Faust, Christoph Girardet oder Mischa Kuball stehen Werke von jungen Künstlern wie etwa dem Japaner Hideyuki Tanaka, der die skurrilen Riten um eine gottgleiche Figur namens Jappy zeigt, oder dem Franzosen Jean-Gabriel Périot, der die öffentliche Bestrafung von französischen Frauen, denen eine Affäre mit deutschen Männern während des Krieges nachgesagt wurde, untersucht.

„Wir wollen die ganze Bandbreite von Videokunst heute zeigen. Uns interessiert vor allem der Appeal des Gegenwärtigen. Auffällig ist die ungeheure Vielfalt der eingereichten Arbeiten: Narrative und dokumentarische Positionen, Clips, Animation und Zeichentrick, politische Videos, rein am Formalen interessierte Werke, Performance-Video. Eine interessante Strömung sind in diesem Jahr Videos von Künstlerinnen und Künstlern mit Migrationshintergrund: Noch nie hatten wir so viele Arbeiten von Künstlern, deren Namen auf den ersten Blick so gar nicht zum Land, in dem sie wohnen, passen wollen“, so Georg Elben, Kurator der VIDEONALE 11.

Über 600 aktuelle Videoarbeiten – unter anderem aus Taiwan, China, Korea, Australien, Brasilien, Spanien, Frankreich und den USA – hat die fünfköpfige Jury gesichtet. Eine Woche lang tagten Cecilia Anderson, die in Liverpool als freie Kuratorin für die Tate Liverpool arbeitet, Karen van den Berg, Kunstwissenschaftlerin von der Zeppelin University Friedrichshafen, Katja Davar, Künstlerin und Teilnehmerin der Videonale 10, Tomasz Wendland, Künstler und Kurator des IF Museum Inner Spaces aus Poznan und Georg Elben, Kurator der Videonale 11, in den Räumen der KfW-Bankengruppe, die auch in diesem Jahr wieder maßgeblich die VIDEONALE unterstützt.

Als Fortsetzung der monatlich stattfindenden Reihe ELEKTRONENSTRÖME behandelt das umfangreiche Rahmenprogramm der VIDEONALE 11 theoretische und praktische Aspekte des Themas Videokunst: Workshops, Experten-Vorträge und künstlerische Statements thematisieren die Besonderheiten von Video als künstlerischem Medium in Bezug zu anderen Medien der bildenden Kunst. Unter anderem stehen in diesem Jahr Fragen des Copyrights sowie deren Auswirkungen auf Ausstellungen und Sammlungen zur Diskussion. Mit dem Konzept der Video:Dialoge hat der Besucher die Möglichkeit, mit Studenten der Kunstgeschichte die Werke im individuellen Gespräch zu diskutieren.

Anlässlich der VIDEONALE 11 erscheint ein zweisprachiger Katalog mit zahlreichen Abbildungen der ausgestellten Arbeiten, wissenschaftlichen Aufsätzen und einer DVD.

Weitere Infos unter http://www.videonale.org

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UPdate – Salon für Fotografie 2007

loc2.jpgAm 23. und 24. März 2007 findet zum dritten Mal der Salon für Fotografie in Berlin statt. Das zweitägige größte Branchen-Get-Together Europas mit Portfolio Review bietet wieder parallel zum ADC direkten Kontakt zu Kreativen. Anmelden können sich Agenten, Model Agenturen, HMS-Agenturen, Produktionsfirmen, Bildagenturen oder Magazine. Freie Fotografen haben die Möglichkeit, Ihr Portfolio in der Präsenz-Bibliothek abzugeben.

Die  Die Öffnungszeiten liegen am Freitag und Samstag zwischen 11 und 19 Uhr. Die Räumlichkeiten befinden sich im Gleisdreieck, in der Luckenwalder Straße 4-6 in Berlin Mitte.

Weitere Infos unter http://www.up-date.ws

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TRUST ME - Fotografiewettbewerb

trustme_new.jpgDer Ausstellungsschwerpunkt auf dem ersten Fotografiefestival in Leipzig gilt dem Vertrauen. Jeder Mensch weiß, wie viel Zeit, Kraft und Geduld der Aufbau von Vertrauen erfordert und dass man es zur Sicherung und Steigerung der eigenen Lebensqualität jedoch braucht. Im Gegensatz zum langwierigen Aufbau kann sich Verlust von Vertrauen schlagartig einstellen. Menschen trennen sich, wechseln den Arbeitsplatz, oder den Wohnort, weil sie das Vertrauen in ihren Partner, ihre Arbeitskollegen, oder ihr soziales Umfeld verloren haben. Vertrauensverlust resultiert aus einem Gefühl der Bedrohung und Behinderung der eigenen Entfaltungsmöglichkeiten, bewirkt Unsicherheit und Orientierungslosigkeit und steht oft am Anfang eines tiefen sozialen Absturzes.

Vertrauen bildet eine Schlüsselstellung in der sozialen Kommunikation zwischen Individuen und Gruppen, sei es innerhalb der Politik, der Wirtschaft, der Technik oder privaten Beziehungen. Eine Liebesbeziehung ohne gegenseitiges Vertrauen auf die Verlässlichkeit des Partners wird nur von kurzer Dauer sein. Eine Demokratie ohne das Vertrauen der Wähler in ihre Repräsentanten entbehrt der rechtlichen Grundlage. Zum Erfolg eines Produkts auf dem Markt bedarf es des Vertrauensgewinns beim Konsumenten, unabhängig davon, welche Mittel hierzu eingesetzt werden.

Gesucht werden fotografische Arbeiten, die sich mit dem Thema Vertrauen auseinandersetzen. Teilnahmeschluss ist der 17. Februar.

Weitere Infos und der Teilnahmebogen unter http://www.f-stop-leipzig.de

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Seminare an der fas - Akademie für Fotografie in Berlin

[mygal=Drift]Die Seminare der Berliner fas – Akademie für Fotografie wenden sich an Interessenten, die an einem regelmäßigen Schulbetrieb nicht teilnehmen können oder nur an einzelnen Themen interessiert sind. Ein Teil der Veranstaltungen findet englischsprachig mit britischen oder amerikanischen Dozenten statt. Im Angebot sind aktuell Seminare mit den Dozenten Wolfgang Zurborn, Arne Petersen,Abe Frajndlich und Michael Ackerman, die im Frühjahr 2007 starten.

Wolfgang Zurborn: die Erfindung des Realen
Fotografien können sehr schnell den Anschein erwecken, ein eindeutiges Bild der Welt zu liefern, da eine Wirklichkeitsnähe im Wesen des Mediums liegt. Keine fotografische Arbeit kann aber losgelöst von dem subjektiven Schaffensprozess und seinen ästhetischen Kriterien gesehen werden. Das individuelle Interesse an bestimmten Situationen, Wertsetzungen und Wahrnehmungen ist eine unverzichtbare Voraussetzung für die lebendige Entwicklung einer fotografischen Handschrift. Nur aus einer selbst Schritt für Schritt erschlossenen Perspektive kann Wirklichkeit bewusst in ein aussagekräftiges Bild gesetzt werden.

Seminarangebot:
In diesem Workshop soll das Verhältnis von persönlicher Motivation und individueller Wahrnehmung, originellem Konzept und differenzierter Gestaltung bei der Schaffung eines überzeugenden fotografischen Entwurfes der Realität in seiner vollen Komplexität entfaltet und für ein individuelles kreatives Arbeiten genutzt werden. Besonderen Wert wird dabei auf die Zusammenstellung und das Zusammenwirken von Einzelbildern hin zu einer vielschichtigen fotografischen Arbeit gelegt. Alle Möglichkeiten von Fotoserien und Bildreihen über Tableaus bis hin zu Bildmontagen und Collagen sind dabei willkommen. Wesentlich ist bei der Wahl der Präsentationsmethode, inwieweit diese es schafft eine überzeugende Form für die Erfindung einer neuen Realität zu entwickeln. Seminardaten:

  • einmal im Monat, 9 Tage verteilt auf 9 Monate
  • Teilnehmerzahl auf 10 begrenzt
  • Seminartag immer am Wochenende
  • Beginn März 2007
  • deutschsprachiges Seminar
  • Seminargebühr 1071,00 € inkl. 19 % MwSt
 

Anders Petersen: Workshop
Anders Petersen ist einer der herausragenden Persönlichkeiten der schwedischen Fotoszene und hat die nachfolgende Generation wie kaum ein anderer beeinflusst. Sein fotografisches Interesse gilt insbesondere dem Milieu der gesellschaftlichen Außenseiter. Seine Bilder entstehen in Bars, Gefängnissen oder Zirkuswagen. Ende der 60er Jahre entstand seine Serie über das legendäre "Cafe Lehmitz" eine Hamburger Kneipe, die hauptsächlich von Prostituierten und Homosexuellen besucht wurde. Die Fotografien strömen neben einer unglaublichen Kraft große Liebe und Verbundenheit mit den Menschen aus. Da Petersen einige Jahre zuvor nach Hamburg gekommen war, um seine Deutschkenntnisse zu verbessern, waren ihm viele der Personen schon vertraut. "Man muss direkt auf die Menschen zugehen können und sich seiner sehr sicher sein, um die Wirklichkeit sichtbar werden zu lassen", sagt er über sein Vorgehen, "dann können mit etwas Glück Bilder entstehen, die auch für andere etwas ausdrücken" (Wolfgang Vollmer, Lexikon der Fotografie).

Seminarangebot:
Anders Petersen wird an der fas eine Woche (6 Tage) einen workshop abhalten. Dieser besteht aus Sichtung und Besprechung der Arbeiten der Teilnehmer sowie fotografischen Arbeiten der Teilnehmer hinsichtlich des Portraits auf der Straße. Labor- und Seminarräume vorhanden. Seminardaten:

  • Seminarumfang 6 Tage
  • Teilnehmerzahl auf 10 begrenzt
  • Beginn des Seminars im Frühjahr 2007 (März)
  • englischsprachiges Seminar
  • Seminargebühr 1071,00 € inkl. 19% MwSt.
 
 

Michael Ackerman: der Moment zwischen den Momenten
Michael Ackerman ist Fotograf und Grenzgänger. Konsequent emotional fotografiert er wider den Routinen und fotografischen Konventionen. 1967 in Tel Aviv geboren, lebt er zur Zeit zwischen Krakau, New York und Berlin.
Michael Ackermans "Half Life" zeigt Bilder, die berühren und verstören. Aufnahmen, die sich an den Rändern, den Übergängen, den Grenzen von Wahrnehmung und Bewusstsein bewegen. Verwackelt, unscharf, schief oder schlecht zentriert erscheinen die meist extrem belichteten Bilder in allen Formaten, die über ihre visuelle Sprache fähig sind, intensivste Gefühle beim Betrachter auszulösen. Szenen des alltäglichen Lebens verschwimmen und zerschmelzen zu Träumen und Visionen, werden verwandelt und zu mystisch aufgeladene Symbolen.

Auf seine Arbeitsweise angesprochen, zitiert Michael Ackerman die Beobachtung einer Freundin, der Fotografin Sarah Moon: "Sie hat gesagt, dass ich den Auslöser immer in seltsamen Momenten oder im Moment zwischen den Momenten gedrückt habe. Das ist auch der Grund, warum die Bilder immer eine Überraschung gewesen sind. Das Besondere am Phänomen des Übergangs liegt darin, das etwas Unerwartetes offen gelegt wird, etwas, das man spürt, aber nicht sieht."

Seminarangebot:
Michael Ackerman wird an der fas an vier Wochenenden (8 Tage) über einen Monat lang einen Workshop abhalten. Die während des Workshops aufgegriffen Themen und Motive werden von den gemeinsamen Vorschlägen der Seminarteilnehmer mitbestimmt. Der Workshop wird die Teilnehmer dazu führen, sich mit der Motivation hinter ihrer Fotografie auseinanderzusetzen sowie mit dem Verhältnis zu ihren Motiven. Es geht darum herauszufinden, was die Fotografie für den einzelnen auf einer tieferen Ebene tatsächlich bedeutet, so dass die Arbeit jedes einzelnen eine stärkere Reflexion von sich selbst gewinnt und zum Ausdruck bringt. Seminardaten:

  • Seminarumfang 8 Tage
  • Teilnehmerzahl auf 10 begrenzt
  • Beginn des Seminars im Frühjahr 2007 (März)
  • 1071,00 € Seminargebühr inkl. 19% MwSt.
 
 

Abe Frajndlich: Portraitfotografie
Geboren 1946 in Frankfurt am Main, kam Abe Frajndlich als 10jähriger nach Amerka. Er machte seine BA und MA in englischer Literatur an der Northwestern University in Evanston, Illinois. Sein Leben änderte sich 1970 dramatisch, als er ein Seminar bei Minor White besuchte. Frajndlich zog daraufhin nach Boston um bei White zu studieren. Sein Schaffen als Portraitfotograf zu beschreiben, würde diese Seite sprengen. Bekannt wurde er dem deutschen Publikum neben den zahlreichen Ausstellungen durch seine Arbeiten im FAZ Magazin. Dort publizierte er regelmäßig seine Aufnahmen und wurde für das Magazin stilbildend.

Seminarangebot:

Abe Frajndlich wird neben seiner eigenen Arbeit mit Ihnen Ihre Portraitarbeit besprechen und im Studio und unter Availible Light Bedingungen, Portraitfotografie mit Ihnen besprechen und praxisnah umsetzen. Sie selbst werden dann Ihre eigene Arbeit realisieren, welche dann an einem zweiten späteren Termin (3 Tage) von Abe Frajndlich begutachtet und in der fas ausgestellt wird. Sie werden an zwei Tagen in einem professionellen Studio arbeiten und mit den verschiedenen Möglichkeiten der Lichtsetzung vertraut gemacht. Seminardaten:

  • 6 Tage, unterteilt in 2 x 3 Tage
  • Teilnehmerzahl begrenzt auf 8
  • Start des Seminars im Frühjahr 2007 (März)
  • englischsprachiges Seminar
  • 1.428 € Seminargebühr inkl.
    Mietstudiogebühren und 19% MwSt
 

Weitere Infos unter http://www.fasberlin.org/fas/klasse_seminare.html

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select_art – Kunstausstellung und Party

front_email.jpgDas Konzept von select_art: 20 Künstler, vier Fotografien pro Aussteller, ein Thema, und jeder bringt alle seine Freunde mit. Wie erfolgreich das sein kann, zeigt die Kölner Premiere von select_art im vergangenen Monat. Etwa 500 Gäste zählte die Vernissage mit anschließender Party. Die Reihe soll nun monatlich fortgeführt werden, bei jedem Event können sich neue Fotografen um einen Ausstellungsplatz bewerben.

Der Ausstellungsraum befindet sich in der Hohenzollernbrücke direkt beim Dom. Etwa eine Woche vor der Ausstellung müssen die letzten Bewerbungen der Fotografen zum vorgegeben Thema vorliegen. Das select-Team wählt dann die ausstellenden 20 Künstler aus und behält sich vor, von jedem Fotografen ein Foto auszusuchen, das in einer Mindestgröße von 30 x 40 Zentimetern zu übergeben ist.

Nächster Termin ist der 17. November im Hohenzollernclub, Trankgasse 20, im Bogen 2. Um 20 Uhr beginnt die Ausstellung mit Sektempfang zum Thema „story 4“, ab 23 Uhr drehen m. martini, tim paris und su-art an den Tables. Live ist [t]ékël aus Paris zu sehen.

Weitere Infos unter http://www.myspace.com/addict_to_select

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Visual Gallery - das Ausstellungshighlight der photokina 2006

MickeyRourke.jpgZum dritten Mal findet die Visual Gallery anlässlich der Kölner photokina statt. Sie ist wesentlicher Bestandteil des Kreativzentrums für Imaging-Profis in der Halle 1 des Kölner Messegeländes. Dieses Zentrum vereint erstmalig unter dem Motto „Von Profis für Profis“ neben der Visual Gallery die Bereiche „Meet the Professionals“ sowie „Academy meets photokina“. 

Die Visual Gallery bietet auf einer etwa 4.000 Quadratmeter großen Ausstellungsfläche eine hochkarätige Fotoschau mit einzigartigen Werken weltbekannter Fotografen wie Martin Parr oder Bryan Adams und mit preisgekrönten Arbeiten herausragender Nachwuchskünstler. Mit ihren Ausstellungsprojekten wendet sich die Visual Gallery an alle nationalen wie internationalen Berufsfotografen sowie Kreative und Art Buyer aus Verlagen, Werbeagenturen und der Industrie.  

Weitere Infos unter http://www.visualgallery.de

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Picture Shuttle beim Designmarkt Alarm

[mygal=lepaul]Der Modeladen STAR 3000 Store auf der Kölner Weidengasse, ehemals Magasin Pop, ruft am 16. September wieder zum Designermarkt im Raketenclub auf. Ab 12 Uhr mittags kommen wieder über 35 Jungdesigner und Künstler zusammen, um ihre Werke zum Verkauf zu präsentieren.

  Zu sehen und kaufen gibt’s Mode, Schmuck, Accessoires und Produktdesign. Neues. Wahnsinniges. Wunderbares. Zum anfassen und mitnehmen. Besonders schön und lieb und deshalb sind die Sachen auch bezahlbar.Vorne im Eingangsbereich der Galerie zum Hof wird eine Ausstellung mit Fotografien und Streetart zu sehen sein, darunter auch Handygrafien von Picture Shuttle sowie Modefotografien des Picture-Shuttle-Fotografen le paul.

Die Paradoxxx Streetartistz machen sich zudem ans Werk und jeder, der mag und kann, darf einen Stift in die Hand nehmen und mitgestalten. Außerdem findet der große Frischware-Sommerschlussverkauf statt, Rene Ortiz (Kölncampus) und Daniel Brandt sorgen ab 14 Uhr für die musikalische Verwöhnung und Initiatorin Dijana Zoradana Elfadivo präsentiert ihr Label „subjektiva“.

Auf einen Blick:
DESIGNMARKT ALARM, Weidengasse 21, Sa, 16. September, 12- 20 Uhr

dannidean_designalarm.jpgLabels / Aussteller: dajanski, prachtexemplar, mootwo/ meins, trinkhallen schickeria, kombinaht, casse cou, picture shuttle, subjektiva, frischware, bunsh, mynk elle, kajabags, vonetti, mel.usine, komunal, hasilove, robot, hockbock, häkelonsight, waldbrand, le paul, dirk bannert, sarah sepideh, jiar, paradoxx streetartistz….

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Ed Ruscha. Photographer

[mygal=EdRuscha]Am 2. September verleiht die Deutsche Gesellschaft für Photographie (DGPh) ihren Kulturpreis an Ed Ruscha. Der Kulturpreis, der seit 1959 vergeben wird, zeichnet bedeutende Leistungen aus, die mit Hilfe der Fotografie erzielt wurden, insbesondere auf künstlerischem, humanitärem, caritativem, sozialem, technischem, erzieherischem oder wissenschaftlichem Gebiet. Bis zum 26. November 2006 ist die Ausstellung „Ed Ruscha. Photographer“ im Kölner Museum Ludwig zu sehen.

Das Werk des 1937 geborenen und in Los Angeles lebenden Künstlers Ed Ruscha ist bis heute nicht in seiner ganzen Bedeutung erfasst worden. Dies gilt vor allem für sein fotografisches Werk, das – obwohl es legendär ist und einen großen Einfluss auf die junge Künstlergeneration hat – kaum bekannt ist. Dabei steht es für den Aufbruch der Fotografie der 1960er Jahre, der die Grenzen zwischen Kunst und Fotografie umfassend revidierte. Inspiriert durch die amerikanische Fotografie der 1940er und 1950er Jahre sowie durch Eugène Atgets Aufnahmen von Paris, begann Ed Ruscha sehr bald das Medium konzeptuell zu fassen und in diesem Sinne seine künstlerische Arbeit mit Fotografie weiterzuentwickeln.

Der Schwerpunkt der Ausstellung liegt daher auf den frühen Fotografien des Künstlers um 1960, die er in Europa und Amerika machte, und seiner fotografischen Arbeit der 1970er Jahre, die unter anderem in berühmte Künstlerbücher wie dem "Every Building on the Sunset Strip" mündete. Wichtigster Leihgeber ist neben dem Whitney Museum of American Art der Künstler selbst, der aus seiner Sammlung Fotografien zur Verfügung stellt, die in der Ausstellung erstmals gezeigt werden. Die Ausstellung wurde vom Whitney Museum of American Art organisiert und von der Kuratorin Margit Rowell zusammengestellt. Nach Paris und Zürich ist Köln die letzte europäische Station der Ausstellung, die in Kooperation mit der Photographischen Sammlung/SK Stiftung Kultur durchgeführt wird.

Zeitgleich zur Ausstellung im Museum Ludwig zeigt die Photographische Sammlung/SK Stiftung Kultur die Reihe "Picturing Ed" von Jerry McMillan, der den Künstler über viele Jahre hinweg in privaten Momenten, aber auch in Arbeits- und Ateliersituationen porträtiert hat. Die Kabinettausstellung umfasst circa 40 Exponate und wird im Entree des Hauses in Raum 4 der Photographischen Sammlung präsentiert.

Anlässlich der Ausstellung veranstaltet das Museum Ludwig am 3. September ein Tagessymposium zu Ed Ruscha im Kontext der Fotografie in der Kunst um 1965. Das Symposium wird unterstützt durch die Freunde des WRM/ ML sowie durch das US Generalkonsulat / Amerika Haus Köln.

Parallel zur Ausstellung präsentiert die KunstFilmBiennale das Filmprogramm "Carte Blanche für Ed Ruscha" im Rahmen des Filmforum NRW im Museum Ludwig; Start ist am 2. September.

Weitere Infos unter http://www.museenkoeln.de

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8. ART…ESSENZ in Berlin

ARTEssenz.jpgZum achten Mal lädt die ART…ESSENZ zum Kunstkaufrausch ein und ermöglicht den Erwerb von Originalen zu Preisen, die sich jeder leisten kann: Über 3000 Kunstwerke bis 100 Euro sind vom 1. bis 3. September im Berliner Sony Center am Potsdamer Platz ausgestellt.

Anwesend sind 50 internationale Künstler, die Originale und Unikate selbst verkaufen. Das Spektrum ist groß, die Werke unterschiedlich, doch eines haben alle gemeinsam: sie sind echt und man kann sie gleich mitnehmen. Angeboten werden Malerei, Grafik, Fotografie, Collagen, Objekte und Skulpturen.

Kunstliebhaber, Sammler und Besucher können zudem Einblicke in die Arbeit der Künstler gewinnen. Die ART…ESSENZ im Sony Center am Potsdamer Platz führt ihre Tradition fort, ein Forum internationaler Kunst zu sein. Nicht nur Künstler aus Deutschland sind anwesend, sondern auch aus Armenien, Bulgarien, Ecuador, Frankreich, Ghana, Kolumbien und Südkorea. Beim Stöbern, bei Gesprächen und im direktem Austausch der Meinungen und künstlerischen Ansätze erhält zeitgenössische Kunst abseits von Museen und Galerien eine lebendige und ganz persönliche Note.

Unter den Fotografen dabei: Joachim Kucza mit „Der ANDERE Blick“, Roland Liero mit „Fine-Art-Fotografie“, Sabine Wild mit „Strukturen“, Monika von Wegerer mit „Gesichter einer Stadt“, Manuela Schneider mit „Sinnlichkeit“, Bettina Niedt mit „Chi, der Hauptstadthund“, Stefan Keßler mit „Stadtbild - Berlin“ und Ingeborg Jann mit „Der schlafende Riese“.

Weitere Infos unter http://www.sonycenter.de

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Adobe Summer School 2006 - reine Profisache

2006SummerschoolBalken.jpgIm August bietet Adobe halbtägige Profi-Workshops zu aktuellen Themen rund um Web und Video. Wer einen halben Tag investiert, kann sich kostenlos weiterbilden und seinen Wissenshorizont erweitern, um wettbewerbsfähig zu bleiben und technologisch auf der Höhe der Zeit zu sein.

Adobe Web Tools
Die drei Stunden am Vormittag behandeln aktuelle Technologien rund um die Webentwicklung und –programmierung. Fokus hierbei liegt klar auf Dreamweaver 8 und Flash Professional 8. Adobe zeigt, welche Möglichkeiten die aktuellsten Versionen bieten. Greg Rewis, Evangelist Web Tools, hat die Agenda zusammengestellt und wird die Themen vor Ort vermitteln.

Adobe Video Products
Die drei Stunden am Nachmittag fokussieren sich auf die Erstellung und Nachbearbeitung von Videos. Das neue Adobe Production Studio mit seinen Einzelkomponenten steht hier im Mittelpunkt. Die Teilnehmer erfahren aus erster Hand, wie der Produktionsprozess vom Schnitt und Effekten über die Nachvertonung bis hin zur endgültigen Ausgabe in einer integrierten Softwareumgebung von statten geht. Sven Brencher hat die Agenda zusammengestellt und wird vor Ort präsentieren und für Fragen zur Verfügung stehen.

Termine und Orte:
01.08.2006 - Hamburg, CinemaxX Hamburg-Dammtor
02.08.2006 - Berlin, CinemaxX Berlin Potsdamer Platz
03.08.2006 - München, MaxX
08.08.2006 - Wien, Cineplexx Wienerberg
10.08.2006 - Zürich, Kino Riffraff

Weitere Infos unter http://events.adobe.co.uk/events

jetzt kommentieren? 31. Juli 2006

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