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“Shell Wildlife Photographer of the Year” ist der weltweit älteste und renommierteste Naturfotowettbewerb. Im letzten Jahr wurden mehr als 18.000 Bilder von Amateuren und Profis aus mehr als 55 Ländern eingesandt. Mit den sich jährlich steigernden Leistungen der Fotografen und mit mehreren neuen und den überarbeiteten Kategorien verspricht der Wettbewerb 2007 größer und aufregender zu werden als jemals zuvor.
Der Wettbewerb findet statt, um die weltweit besten Bilder in der Naturfotografie zu finden und Fotografen zu visionären und ausdrucksstarken Interpretationen in der Naturfotografie anzuregen. Die Juroren bewerten die Bilder nach ästhetischer Wirkung und Originalität. Die Fotos sollen vorzugsweise in der freien Natur entstanden sein und die Natur wahrheitsgemäß darstellen.
Teilnehmen können bis Ende April 2007 Amateure und Professionals jeden Alters und jeder Nationalität. Alle im Wettbewerb prämierten Fotos werden von Oktober 2007 bis Frühjahr 2008 als Ausstellung im Natural History Museum in London zu sehen sein. Die Ausstellung wird anschließend im Vereinigten Königreich und in vielen anderen Ländern gezeigt werden.
Alle prämierten Bilder werden in einem Buch, dem Portfolio 17, veröffentlicht, die Siegerbilder werden außerdem in einer Sonderbeilage der Novemberausgabe des BBC Wildlife Magazine vorgestellt.
Weitere Infos unter http://www.nhm.ac.uk/wildphoto oder im deutschsprachigen Teilnahmeformular
22. Februar 2007
Scrapbooks sind in den USA der Renner. Sie sind originell, farbenfroh und laden immer wieder zum Durchblättern ein. Die Pixopolis KG, Hersteller von Printerzeugnissen wie Bildbänden und Kalendern, sucht jetzt die 50 schönsten Scrapbook-Designs. Dabei sollen Designvorlagen auf gestalterisch hohem Niveau erstellt werden, die den Kunden später als Designvorlagen für Ihre Bücher dienen können. Der Wettbewerb richtet sich in erster Linie an Designstudenten, Gestalter, Grafiker und Fotografen, aber auch an alle anderen, die ein kreatives Händchen haben.
Auf die Gewinner des Gestaltungswettbewerbs warten Sachpreise im Gesamtwert von mehr als 5.000 Euro. Der Hauptpreis ist ein MacBook mit 2,0 Ghz, zweiter bis dritter Preis ein Mac mini und vierter sowie fünfter ein iPod nano. Als 6. bis 50. Preis locken Gutscheine für Pixopolis-Produkte. Die besten 20 Vorschläge werden darüber hinaus auf der Unternehmens-Webseite vorgestellt. Sie sollen auch in die Gestaltungssoftware pixGEN eingebunden und den Kunden als Designvorlage zur Verfügung gestellt werden.
Einsendeschluss für den Wettbewerb ist der 1. März 2007.
Und so geht’s: Die Teilnehmer haben die Auswahl zwischen dem Fotobuch „Hardcover“ und dem Fotobuch „Square“. Gestaltet werden sollen 24 Innenseiten und der Umschlag zu einem selbstgewählten Thema wie beispielsweise Kinder, Urlaub, Hobby oder Lifestyle. Da lediglich die Hintergrund-Designs gestaltet werden sollen, sind für Fotos Platzhalter einzurichten. Das Ergebnis schicken die Teilnehmer als TIFF- oder PNG-Datei auf CD-ROM oder DVD zu Pixopolis nach Hamm.
Weitere Infos unter http://www.pixopolis.de
21. Februar 2007
Der Ausstellungsschwerpunkt auf dem ersten Fotografiefestival in Leipzig gilt dem Vertrauen. Jeder Mensch weiß, wie viel Zeit, Kraft und Geduld der Aufbau von Vertrauen erfordert und dass man es zur Sicherung und Steigerung der eigenen Lebensqualität jedoch braucht. Im Gegensatz zum langwierigen Aufbau kann sich Verlust von Vertrauen schlagartig einstellen. Menschen trennen sich, wechseln den Arbeitsplatz, oder den Wohnort, weil sie das Vertrauen in ihren Partner, ihre Arbeitskollegen, oder ihr soziales Umfeld verloren haben. Vertrauensverlust resultiert aus einem Gefühl der Bedrohung und Behinderung der eigenen Entfaltungsmöglichkeiten, bewirkt Unsicherheit und Orientierungslosigkeit und steht oft am Anfang eines tiefen sozialen Absturzes.
Vertrauen bildet eine Schlüsselstellung in der sozialen Kommunikation zwischen Individuen und Gruppen, sei es innerhalb der Politik, der Wirtschaft, der Technik oder privaten Beziehungen. Eine Liebesbeziehung ohne gegenseitiges Vertrauen auf die Verlässlichkeit des Partners wird nur von kurzer Dauer sein. Eine Demokratie ohne das Vertrauen der Wähler in ihre Repräsentanten entbehrt der rechtlichen Grundlage. Zum Erfolg eines Produkts auf dem Markt bedarf es des Vertrauensgewinns beim Konsumenten, unabhängig davon, welche Mittel hierzu eingesetzt werden.
Gesucht werden fotografische Arbeiten, die sich mit dem Thema Vertrauen auseinandersetzen. Teilnahmeschluss ist der 17. Februar.
Weitere Infos und der Teilnahmebogen unter http://www.f-stop-leipzig.de
18. Januar 2007
Am 19. Januar stellen zur nunmehr dritten select_art wieder 20 Künstler in der Kölner Hohenzollernbrücke / Bogen 2 aus. Diesmal heißt das Thema "Heroes" – Helden der Arbeit, des Alltags, aus Comics etc. Diesmal als Aussteller mit dabei: die beiden Kölner Picture-Shuttle-Fotografen Frank Dünzl (Foto) und Martin Menke.
Das Konzept von select_art: 20 Künstler, vier Fotografien pro Aussteller, ein Thema, und jeder bringt alle seine Freunde mit. Die Reihe findet alle zwei Monate statt, bei jedem Event können sich neue Fotografen um einen Ausstellungsplatz bewerben.
Der Ausstellungsraum befindet sich in der Hohenzollernbrücke direkt beim Dom. Etwa eine Woche vor der Ausstellung müssen die letzten Bewerbungen der Fotografen zum vorgegeben Thema vorliegen. Das select-Team wählt dann die ausstellenden 20 Künstler aus und behält sich vor, von jedem Fotografen ein Foto auszusuchen, das in einer Mindestgröße von 30 x 40 Zentimetern zu übergeben ist.
Weitere Infos unter http://www.myspace.com/addict_to_select
18. Januar 2007
Der Fotografie-Wettbewerb SCREENings – Internet goes Print – geht in die zweite Runde. Nach dem großen Erfolg in 2006 mit knapp 500 Einreichungen können Profifotografen nun erneut ihre Online-Mappen zur Sichtung durch Kreative einreichen.
Aus den 20 besten Portfolios wird jeweils ein Motiv auf der Messe Update, Salon für Fotografie, am 23. und 24. März 2007 in Berlin im Rahmen einer Ausstellung präsentiert sowie im Katalog abgedruckt. Aus den 20 Finalisten werden drei Gewinner ermittelt. Diese erhalten jeweils ein Adobe Creative Suite 2 Professional Softwarepaket.
Die Jury setzt sich zusammen aus aus Profis aus Art Buying, Redaktion, Fotografie, Industrie und Mode. Dabei sind: Andre Aimaq (Geschäftsführer/Creative Director, Aimaq Rapp Stolle), Dirk Haeusermann (Creative Director, Springer & Jacoby), Heiko Forster (Kreation, Max Magazin), Silke Hochhauser (Brandmanager, Comma Fashion), Susan A. Zadeh (Eyemazing Magazin), Nicole Stanner (Galerie 5,6 München), Kerstin Mende (Head of Art Buying, Scholz & Friends),Christiane Grosser (Corbis Artist Representation), Frank Schmitz (Booklet).
Zum Online-Screenen berechtigt sind alle Profifotografen. Teilnahmeschluss ist der 15. Februar 2007. Es reicht eine formlose E-Mail mit dem Weblink.
Weitere Infos unter http://www.screenings.de/
17. Januar 2007
Martin Valentin Menke ist am 2. März 1967 geboren und studierte an der FH Dortmund Foto- und Filmdesign. Spezialisiert auf die Bereiche Schauspieler-Portraits, Film-Stills und Fashion, arbeitet er zudem an einer freien Snapshot-Reihe, die subjektive Eindrücke der Welt einfängt. Seit 2005 ist er Vollmitglied des BFF, dem Bund Freischaffender Foto-Designer, und ist derzeit gleich mit zwei Ausstellungen in Köln vertreten sowie mit seiner Serie "Twin Pics und die Welt für Danni Dean" beim Hamburger Kunst- und Kulturverein Linda.
An welchem Projekt arbeitest Du gerade?
Im Moment mache ich Handy-Snapshots. Die Arbeit heißt „ALLES NUR GETRÄUMT. DIE WELT FÜR DANNI DEAN.“
Welches Thema beschäftigt Dich in Deiner Arbeit?
Mit dieser Arbeit führe ich mein fotografisches Tagebuch auf einer anderen Ebene weiter: Ich erfand den fiktiven Charakter Danni Dean. Im Gegensatz zu den beiden vorherigen TWIN PICS Bilderserien, die quasi meine persönliche Situation wiederspiegeln, stelle ich mir vor, durch die Augen von Danni Dean zu sehen. Danni Dean ist meine weibliche und männliche Seite. Danni Dean ist vielleicht berühmt. Vielleicht ist Danni Dean naiv, vielleicht auch kindlich. Danni Dean hat einen freien vorbehaltlosen Blick auf die Welt. ALLES NUR GETRÄUMT ist der Versuch das lähmende, alle Aufmerksamkeit beanspruchende Ich auszublenden. Natürlich lässt sich das Ich nicht ausschalten. Es wird klar, dass Wirklichkeit dynamisch ist und sich zeitabhängig verändert. Genauso verändert sich auch die Wahrnehmung von Fotografien.
Was fasziniert Dich am Medium Fotografie am meisten?
Die Zeit wird angehalten in einem stehenden Bild.
Was macht für Dich eine gute Fotografie aus?
Sie muß mir gefallen. Ansonsten: Fotografien stehen immer in einem Kontext. Ich will erkennen, dass der Fotograf etwas von sich zeigt.
Wie er die Welt sieht. Fototechnische Aspekte spielen eine sehr untergeordnete Rolle: Das Foto transportiert einen Inhalt. Die Wahl der Kamera, die Aufnahmetechnik und die Art der Nachbearbeitung muss Sinn machen und den Bildinhalt / das Konzept unterstützen.
Welche Grenzen siehst Du in der Fotografie?
Keine. Fotografie ist Fotografie.
Gibt es einen Fotografen, der Dich besonders geprägt hat? Wie?
David Hockney: Kollagentechnik + Konzepte, Pierre et Gilles: Kitschkunst, Wolfgang Tillmanns: Authentizität, Jürgen Teller: Authentizität, Andreas Gursky: Konzepte, Cindy Sherman: Inszenierung.
Was sagen Kritiker über Deine Bilder?
Früher machte ich nur experimentelle Fotografie und Bildbearbeitung: Das war den Leuten zu bunt und zu unhip. Ich find’s gut. Heute fotografiere ich „richtig“: Is schon hippiger. Alle köcheln auf dieser Flamme, deshalb ist da viel Diskussion über nichts: Man darf auf keinen Fall sehen, dass etwas bearbeitet wurde und wenn dann nur als Ironie. Ich bin von ganzem Herzen unhip. Yeah!
Mit welcher Kamera fotografierst Du am häufigsten und warum?
1) Mit meiner Nikon D200 Digital SLR, weil ich zu faul bin mich mit einer analogen Großformatkamera auseinander zu setzen.
2) Mit meinem Handy: D750i. Hätte aber gerne das K800i, das macht 3,2 Megapixel. Warum? Ein Handy hat man immer dabei. Ich freu mich schon auf … sagen wir mal… in 8 Jahren: Da machen die Dinger 20 Megapixel.
Was hälst Du von digitaler Bildmanipulation?
Super! Muß nur gut gemacht sein.
Wie siehst Du die momentane Entwicklung der Fotografie?
Die Kordhosen von den Unis haben wieder einmal den Papst in der Tasche und wissen natürlich genau, was abgeht. Wo es hin geht und was gut ist. Profilneurose sag ich dazu nur…
Weitere Infos unter http://www.martin-menke.com
Aktuelle Ausstellungen
HEROES
Bogen 2, Trankgasse 20, 50668 Köln (Hauptbahnhof beim Musical Dome, Eingang unter der Hohenzollernbrücke)
Austellungseröffnung Fr, 19.01.2007
select_art_20:00 (free entry) 20 artits present their artwork champagne reception (30 bottles free) select_music_23:00: mit den DJs philipp stöhr (cologne), jose galban (paris), tres manos (barcelona), live: yuksek (paris) dj: (6,- euro) Adresse:
Twin Pics und die Welt für Danni Dean
Kunst und Kulturverein LINDA e.V., Hein-Hoyer-Str. 13, 20359 Hamburg / St. Pauli
Ausstellungseröffnung Fr, 9. Feb 2007, 20h
Ausstellungsdauer: 9. bis 19. Februar 2007
RHENANIA BEATS
Kunsthaus Rhenania, Bayenstr. 28, 50678 Köln (Rheinauhafen)
Ausstellungseröffnung Do, 15. Feb 2007, 20h
Aussteller: Martin Menke (Fotografien), Thanh-Thuy (Bekleidung & Accessoires), Designstraße (Taschen & Accessoires), Simon Cleave (Dekoinstallation)
Live:Bernstein_Virtual Dub Smokers; DJs: Marc Lansley (Sub Static), CRUtCH (Zimmerlautstärke), Psycoded (Zimmerlautstärke), Psychosonic (Jotown), Alexx (Pornographic Records); Kulinarisches:Marokkanische Falaffel, Tees & Kaffee im Shisha-Zelt, Absinthe vom Absinthdealer, Historic Catering von Dark Delights
17. Januar 2007
Adobe Photoshop Lightroom erweitert die Photoshop-Produktfamilie – mit gleichen Funktionalitäten für beide Plattformen und verbesserten Workflow-Tools. Ab sofort ist die vierte Beta-Version von Adobe Photoshop Lightroom verfügbar und steht in den Adobe Labs zum kostenlosen Download bereit. Mit dem neuen Update wurden die Funktionalitäten der Windows- und Mac-Versionen vereinheitlicht. Die Software bietet professionellen Fotografen neue Möglichkeiten für Import, Verwaltung und Präsentation großer Bildmengen. Bereits mehr als 325.000 Anwender haben Lightroom während der Betaphase getestet und über 3.400 von ihnen tauschen sich in Online-Forendarüber aus. Die finale Version von Adobe Photoshop Lightroom wird voraussichtlich Anfang 2007 verfügbar sein.
„Mit der Entscheidung, Lightroom für Fotografen bereits in der Betaphase verfügbar zu machen, haben wir sie zu einem Teil eines virtuellen Entwicklungsteams gemacht“, so Deborah Whitman, Vice President of Product Management für Digital Imaging. „So hatten Fotografen die Möglichkeit, uns genau zu sagen, was diese Anwendung können muss. Die Unterstützung der Community hat den Entwicklungsprozess spannender und dynamischer gestaltet und uns dabei geholfen, eine bessere Workflow-Lösung zu entwickeln.“ Mit dem endgültigen Produktnamen, Adobe Photoshop Lightroom, verdeutlicht Adobe den Platz der Workflow-Software innerhalb der Photoshop Produktfamilie, die Bildbearbeitungs-Lösungen für Einsteiger,Hobbyfotografen und professionelle Anwender bietet.
Adobe Photoshop Lightroom Beta 4.0 bietet verbesserte Tools für digitale Workflows. Dazu gehören eine exakte Auswahl für den Weißabgleich sowie eine vereinfachte und elegantere Benutzeroberfläche mit individualisierbaren Kontroll-Werkzeugen. Ein neues Kurven-Tool zur Tonwertkorrektur erlaubt es Anwendern,visuell exzellente Ergebnisse beim Einstellen von Mitteltönen, Tiefen und Lichtern zu erzielen. Erweiterungen in den Entwicklungs- und Bibliothek-Modulen enthalten zeitsparende Funktionen wie das Umbenennen und Konvertieren von Dateien in Adobe DNG (Digital Negative Format) nach dem Import in die Lightroom-Bibliothek. Neue Filter, Voreinstellungen für die Suche sowie Organisationsmöglichkeitenerlauben das schnelle Finden von Bildern und bieten größere Flexibilität.
Lightroom unterstützt neben JPG und TIFF über 125 native Rohdaten-Formate und integriert die Raw-Konvertierung in einen einheitlichen Workflow. Lightroom unterstützt die Kameramodelle Nikon D2Xsund Sony A100 und bietet vorläufigen Support für die Geräte Canon Digital Rebel XTi (400D) und Nikon D80. So können Fotografen Lightroom sogar bei der Arbeit mit den neuesten Kameramodellen auf dem Markt sicherstellen, dass ihre Bilddateien heute wie auch in Zukunft gelesen werden können.
Adobe betreibt eine Online-Community für Photoshop Lightroom Beta, die in der Lightroom Showcase Gallery Künstler vorstellt und Fotografen die Möglichkeit gibt, ihre Arbeiten über die Slideshow-Funktion in Lightroom mit anderen zu teilen. Besucher können sich von den Werken bekannter Fotografen, die in der Community und Galerie gezeigt werden, inspirieren lassen.
Adobe Photoshop Lightroom Beta 4.0 für Windows und Macintosh ist ab sofort als kostenloser Download auf der Adobe Labs Webseite unter http://labs.adobe.com/technologies/lightroom verfügbar. EmpfohleneSystemanforderungen sind Mac OS X 10.4.3, 1 GHz PowerPC G4 Prozessor oder Windows XP mit Service Pack 2, Intel Pentium 4 Prozessor, 768 MB RAM sowie 1024 x 768 Bildschirmauflösung.
Weitere Infos unter http://www.adobe.de
16. Januar 2007
Bereits zum vierten Mal wird von Juni bis September 2007 in Stuttgart das Festival FOTOSOMMER STUTTGART stattfinden. Nach dem Erfolg von 2005 mit 46 Fotoausstellungen im Rahmenprogramm, zwei Hauptausstellungen und dem „Kodak Fotosommer Award“ wird der Fotosommer Stuttgart auch 2007 einen aktuellen Überblick der zeitgenössischen Fotografie bieten.
Sein eigenständiges Profil gewinnt der FOTOSOMMER STUTTGART gerade durch die Pluralität der gezeigten Positionen, die von der künstlerischen, über die dokumentarische bis hin zur Werbefotografie reichen und damit einen Gesamtüberblick über die zeitgenössische Fotoproduktion ermöglichen.
Die aus einem offenen Wettbewerb hervorgehende und jurierte Hauptausstellung wird 2007 im Zentrum Stuttgarts im Kunstgebäude präsentiert werden. Der Württembergische Kunstverein ist damit nicht nur Gastgeber, sondern auch Projektpartner für die FOTOSOMMER Hauptausstellung. Drei Preisträger werden mit dem Fotosommer Award ausgezeichnet und erhalten ein Preisgeld von insgesamt 4.500 Euro (2.000,-/1.500,-/1.000,- Euro); mit rund 30 weiteren ausgewählten Positionen bilden sie zusammen die Hauptausstellung.
Die Ausstellung „Fokus 0711“ mit dem Schwerpunkt auf der regionalen Fotoszene findet an einer Off-Location statt, die erst kurz vor Eröffnung bekannt gegeben wird. Sie wird 2007 von Wiebke Ratzeburg und Winfried Stürzl kuratiert und trägt den Titel "HEIMWEH".
Ein Gesamtkatalog, in dem alle ausstellenden Fotografen und Institutionen präsentiert werden, ist nach dem Erfolg von 2005 auch für 2007 projektiert.
Im Sommer und Herbst 2007 wird die Region Stuttgart ganz im Zeichen der Fotografie stehen, denn nicht nur der FOTOSOMMER STUTTGART 2007 wird einen umfassenden Überblick über die aktuelle Fotografie geben, sondern im Umland von Stuttgart werden die „Esslinger Fototriennale“ und die „Kultur Region Stuttgart“ Fotokunstausstellungen zeigen.
Weitere Infos unter http://www.fotosommer-stuttgart.de
Die Ausschreibung für den Wettbewerb zur Hauptausstellung (FOTOSOMMER Award) finden alle interessierten Fotografinnen und Fotografen unter http://www.fotosommer-stuttgart.de/2007/download/ausschreibung_07.pdf
13. Dezember 2006
Oliver Sieber, geboren 1966, studierte von 1987 bis 1993 Fotografie in Bielefeld und Düsseldorf. Zuletzt erschien sein Buch Die Blinden beim Kölner Verlag Schaden.com; aktuell ist seine Arbeit Das Böhm Projekt, ein Gemeinschaftsprojekt mit Katja Stuke, in der Kölner SK Stiftung zu sehen.
An welchem Projekt arbeitest Du gerade?
Meine Arbeit Character Thieves läuft gerade auf Hochtouren. Nachdem ich bei zwei Stipendienaufenthalten in Toronto und Osaka die Gelegenheit hatte, Jugendliche zu portraitieren, die sich wie ihr Lieblingscharactere aus Mangas, Games oder Animes kleiden, werde ich dies nun hier in Deutschland beenden und ein Buch herausgeben.
Welches Thema beschäftigt Dich in Deiner Arbeit?
Ich würde sagen, daß Identitätsbildung ein gutes Stichwort ist. In fast allen meinen Arbeiten dreht es sich um Zugehörigkeiten, Gruppenbildung, Identifikation und Identität.
Was fasziniert Dich am Medium Fotografie am meisten?
Kann ich nicht sagen. Vielleicht weil es eine der wenigen Sachen ist die ich ganz gut kann.
Was macht für Dich eine gute Fotografie aus?
Das weiß ich, wenn ich sie sehe.
Welche Grenzen siehst Du in der Fotografie?
Meist braucht man etwas vor der Kamera; da beneide ich schon mal die Maler, die die Dinge, die sie beschäftigen auf die Leinwand bringen können ohne abhängig von existierenden Dingen oder Personen zu sein.
Warum bist Du Fotograf geworden?
Über Bilder kann ich ganz gut zum Ausdruck bringen, was mich beschäftigt. Ich war früher sehr ungeduldig und da hat das Arbeiten mit der Kamera schnell zu brauchbaren Ergebnissen geführt.
Gibt es einen Fotografen, der Dich besonders geprägt hat? Wie?
Die frage hat Markus Schaden mit van Zoetendaal Galerie schon mal formuliert. Da ging es vor allem um die Beeinflussung durch Bücher mit Fotografie. Katja Stuke und ich haben dann bei Frau Böhm, das ist ein Künstlerheft, das wir seit sieben Jahren herausgeben, eine Spezial Edition von Frau Böhm dazu gemacht. Ausgabe 24 war es. Kann man auf der Frau Böhm Website nachsehen.
Was sagen Kritiker über Deine Bilder?
Das fragst du die besser selbst.
Mit welcher Kamera fotografierst Du am häufigsten und warum?
Wenn immer es geht, arbeite ich mit Großformat. Die Art und Weise gefällt mir. Bild auf dem Kopf, langsam und schön scharf. In letzter Zeit greife ich auch schon mal zur 6 x 7. hängt davon ab was ich machen möchten. Die Kamera beeinflusst schon zielmlich das arbeiten und damit natürlich auch das Bild.
Was hälst Du von digitaler Bildmanipulation?
Kommt auf den Sinn und Zweck an. Im Prinzip nichts gegen einzuwenden. Bildmanipulation klingt als Wort komisch, irgendwie unkorrekt.
Wie siehst Du die momentane Entwicklung der Fotografie?
Langsam kommt man in bezahlbare Kategorien von ersklassigen Druckern, Scannern etc. Das finde ich bereichernd.
Weitere Infos unter http://www.os66.de
Das Böhm Projekt in der photographischen Sammlung der Sk Stiftung Kultur / eine Ausstellung gemeinsam mit Katja Stuke: 30. September 2006 – 7. Januar 2007 im Mediapark 7, 50670 Köln
http://www.frau-boehm.de/news.html
Außerdem ein Webspace, wo neben eigenen Arbeiten auch Gastkünstler zu Ausstellungen eingeladen werden: http://www.frau-boehm.de/handelszentrum/
12. Dezember 2006
architekturbild, der Europäische Architekturfotografe-Preis, wird seit 1995 alle zwei Jahre ausgeschrieben, seit 2003 vom gemeinnützigen Vereinarchitekturbild e.v. 2006 lautet das Thema “Mein Lieblingsplatz | My favourite place”. Das Wort “Platz” sollte nicht zu eng verstanden werden. Der Lieblingsplatz kann ein Haus sein oder auch nur ein bestimmter Raum darin, er kann eine Straße sein, ein öffentlicher Platz oder ein intimer Hof, es kann aber aucheine ganze Stadt sein.
Mal genügt ein winziges Detail, um die besondere Beziehung zu einem bestimmten Ort fotografisch-künstlerisch zu beschreiben, mal ist es die Totale – die eingereichten Fotografien sollen zeitgenössische Architektur (nicht älter als 50 Jahre) zeigen. Die Fotografien werden nicht nach der Qualität der abgebildeten Architektur, sondern nach der Qualität der bildlichen Darstellung und Umsetzung des Themas beurteilt.
Es wird eine Serie von vier zum Thema passenden Fotografien erwartet. (Aufsichtsvorlagen, Format maximal 40 x 40; die längste Bildkante mussmindestens 30 cm lang sein und darf bei Panorama-Bildern höchstens 50cm betragen). Mehr als vier Fotografien werden nicht akzeptiert. Jeder Fotograf ist nur ein Mal teilnahmeberechtigt. Die Fotografien dürfen nicht alter als drei Jahre sein. Die Fotos werden als Serie begutachtet, eine hohetechnische Qualität der eingereichten Fotografien wird vorausgesetzt.
Es wird eine Teilnahmegebühr von 50 Euro erhoben. Mit dem ausgefüllten Teilnahmeformular müssen Teilnehmer 50 Euro in bar oder einen Beleg für die Überweisung der Teilnahmegebühr auf das Konto des architekturbild e.v. beilegen.
Einsendeschluss ist der 26. Januar 2007. In der Jury sitzen:
Monika Wenzl-Bachmayer, Künstlerische Leiterin des Museums Postsparkasse, Wagner:Werk, Wien
Severi Blomstedt, Direktor des Finnischen Architekturmuseums, Helsinki
Daniela Finke, Berlin, Gewinnerin des Europäischen Architekturfotografie-Preises 2005
Hans Eberhard Hess, stellvertretender Vorsitzender des architekturbild e.v. und Chefredakteur der Zeitschrift Photo International, München
Hans-Michael Koetzle, Publizist, Chefredakteur der Leica World, München
Es werden ein erster Preis (4000 Euro) und zwei Anerkennungen (jeweils 1000 Euro) verliehen. Die Fotografien der Preisträger und der 25 bestplazierten Teilnehmer werden ausgestellt, außerdem online und in einem Katalog dokumentiert. Die Sieger und die bestplazierten Teilnehmer werden direkt nach der Jurysitzung über die Entscheidung der Jury und über Ort und Termin der Preisverleihung informiert.
Weitere Infos unter http://www.architekturbild-ev.de
12. Dezember 2006
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